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TU Berlin

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TUBerlinDigital2020

TU-Präsidium legt Programm zum Start der digitalen Vorlesungszeit 2020 auf

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf den Hochschulbereich stellen die größte Herausforderung an Lehre und Studium, an Student*innen und Dozent*innen seit Jahrzehnten dar. 

Das Präsidium der TU Berlin hat in dieser besonderen Situation das Programm „TUBerlinDigital2020“ aufgelegt. Es besteht aus drei Säulen und soll schnell und unbürokratisch die Erstellung und Umsetzung digitaler Lehre fördern. 

„Wir sehen die große Herausforderung, vor der unsere Dozent*innen und unsere Student*innen stehen. Wir möchten Ihnen mit verschiedenen Maßnahmen bei der Erstellung ihrer digitalen Lehre behilflich sein. Dass nicht immer alles schnell und unkompliziert umzusetzen ist, wissen wir. Damit wir gemeinsam vorankommen, haben wir das Programm ‚TUBerlinDigital2020‘ jetzt pünktlich zum Start der digitalen Vorlesungszeit aufgelegt“, sagt TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen. 

Das Programm „TUBerlinDigital2020“ besteht aus

Teil A - Investition in IT-Kapazitäten

1,6 Millionen Euro fließen aus dem VirtualCampusBerlin-Sofortprogramm des Landes Berlin an die TU Berlin. Damit konnten bereits in wenigen Tagen unsere IT-Kapazitäten wie Bandbreite und Lizenzen massiv erhöht werden. 

Teil B - Regelungen zu Beschaffungen von Kleingeräten für Online-Lehre

Für zusätzlich dringend benötigte kleinere Technikgeräte oder Kleinteile, die zur Erstellung der digitalen Lehre notwendig sind, haben Sie als Dozent*in die Möglichkeit, privat einzukaufen und sich die Auslagen später - gegen Nachweis - erstatten zu lassen. 

Teil C – Einsatz von Softwaretools für digitale Lehre

Der Erfolg digitaler Lehre hängt stark von der Qualität der eingesetzten Werkzeuge ab. Die TU Berlin hat zwar bereits umfangreiche Erfahrung im Einsatz solcher Systeme, allerdings nicht in der flächendeckenden Nutzung und den großen Teilnehmerzahlen. Wir bemühen uns, die nach didaktischer, technischer, und rechtlicher Prüfung am besten geeigneten Werkzeuge unseren Lehrenden und Studierenden zur Verfügung zu stellen. Dabei stehen wir auch im fachlichen Austausch mit unseren Partneruniversitäten.

Die Programmteile im Detail:

Teil A - Investition in IT-Kapazitäten

Mit den 1,6 Millionen Euro vom Land Berlin waren einige Investitionen zu Stärkung der IT-Infrastruktur möglich, die das CIO-Gremium in den vergangenen Tagen entschieden hat. Damit wird unsere IT-Basis gestärkt, um die vielen Services für das anstehende Semester und die damit einhergehende online-Lehre zu gewährleisten. Sowohl Kapazität als auch Leistung der tubCloud werden markant gesteigert, so dass mehr Platz für Daten zur Verfügung steht und man sehr schnell darauf zugreifen kann. Ergänzend dazu wird für alle Nutzer*innen die gemeinsame Bearbeitung von Office-Dateien online in der tubCloud möglich sein. Die Bandbreite des Internet-Anschlusses der TU Berlin wurde für zunächst ein Jahr um 50 Prozent erhöht. Außerdem wurde der Speicherplatz für die aufgezeichneten Lehrveranstaltung in ISIS aufgestockt. Neben dem bisher lokal betriebenen Webex-Meeting wird parallel Webex-Teams in einer Cloud-Lösung für alle Mitglieder der TU Berlin angeboten werden. Auch das VPN-Zugangssystem wird massiv gestärkt.

Aktuelle Informationen zu den einzelnen Diensten und der Erweiterung der Dienste bekommen Sie immer auf den Webseiten der ZECM: https://www.campusmanagement.tu-berlin.de/menue/dienste/ 

Teil B – Regelungen zu Beschaffungen von Kleingeräten für Online-Lehre

Sehr geehrte Professor*innen,

im Homeoffice die Lehrveranstaltungen auf Online-Formate umzustellen, ist eine große Herausforderung, insbesondere wenn man nicht auf die gleiche technische Ausstattung zurückgreifen kann wie im Büro. Auch wenn in der Woche nach Ostern die Möglichkeit bestehen wird, noch einmal ins Büro zu gehen, um dringend benötigte Unterlagen, Geräte oder Kabel mitzunehmen, kann es sein, dass noch etwas fehlt.

Wir bemühen uns, Sie so gut es unter den aktuellen Umständen möglich ist, bei der technischen Ausstattung zu unterstützen. Wir bitten Sie, sofern noch nicht geschehen, Bedarf an Camtasia-Lizenzen, Mikrophonen, Kameras etc. bei Herrn Kalis vom Online Lehre-Team der ZEWK unter der Mailadresse  zu melden. 

Für zusätzlich dringend benötigte kleinere Geräte oder Kleinteile wie Kabel, Adapter etc. haben Sie die Möglichkeit, privat einzukaufen und sich die Auslagen später - gegen Nachweis - erstatten zu lassen. 

Falls Ihr Fachgebiet über entsprechende Mittel verfügt, bitten wir solche Kleinteile aus diesen Fachgebietsmitteln zu erstatten, da die zusätzlichen Landesmittel ausschließlich für Investitionen vorgesehen sind. Für den Fall, dass die Fachgebietsmittel nicht ausreichen, hat das Präsidium einen dafür begrenzten „Erstattungstopf“ vorgesehen.

In beiden Fällen gilt, dass aufgrund des Präsenznotbetriebs der Finanzbuchhaltung zunächst Rechnungen bearbeitet werden und Erstattungen nur mit großer Verzögerung stattfinden werden.

Bitte beachten Sie, dass die dienstliche Nutzung von Videokonferenztools einer datenschutzrechtlichen Prüfung unterliegt. Solche Werkzeuge werden zentral beschafft und zur Verfügung gestellt. Lizenzkosten für dezentral beschaffte, nicht freigegebene Werkzeuge werden nicht erstattet.

Teil C – Einsatz von Softwaretools für digitale Lehre

Die bereitgestellten Softwaretools Camtasia und OBS Studio zur Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen wurden und werden ja schon intensiv eingesetzt, sodass wir tatsächlich einen großen Teil der Vorlesungen digital bereitstellen können. Als zentraler Ort für alle Arten von Lehrmaterialien und Informationen zu einzelnen Lehrveranstaltungen steht unsere Lernplattform ISIS zur Verfügung. 

Für synchrone und interaktive Lehrformate wie Übungen, Tutorien oder Seminare sind wir gerade dabei, die Beschaffung von Zoom Business als zentrales Tool für die Lehre vorzubereiten. Eine erneute Prüfung hatte ergeben, dass diese Business-Variante datenschutzkonform konfiguriert werden kann. Die frei verfügbare Variante von Zoom ist jedoch datenschutzrechtlich bedenklich und sollte daher für dienstliche Zwecke nicht eingesetzt werden. Die gleichen Bedenken betreffen Skype und Facetime. Bei kleineren Teilnehmerzahlen, wie z.B. bei Rücksprachen oder Videosprechstunden kann auch auf Jitsi Meet zurückgegriffen werden.

Als weiteres Videokonferenztool ist WebEx Teams, Meeting und Training als Cloudlösung vorgesehen. WebEx soll insbesondere für interne Meetings, Gremiensitzungen, mündliche Prüfungen und Bewerbungsgespräche verwendet werden. Wir erwarten von der Cloudlösung eine deutlich bessere Funktionalität, Stabilität und Skalierbarkeit als bei der bisher eingesetzten Variante.

Bei dem vom DFN-Verein bereitgestellten Konferenzsystem DFNconf ist damit zu rechnen, dass die verfügbaren Ressourcen für die erwartete intensive Nutzung nicht ausreichen. 

Der Einsatz weiterer digitaler Werkzeuge für formative Tests oder Arbeit in Kleingruppen wird zurzeit geprüft. Ebenso werden aktuell Systeme zur Durchführung von Online-Klausuren auf ihre Tauglichkeit untersucht.

Für alle zentral verfügbaren digitalen Werkzeuge werden Anleitungen, Tutorials und Kontaktadressen für Ansprechpartner*innen bereitgestellt.

Bitte beachten Sie, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, Ihnen die Dienste in Kürze bereitzustellen.

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