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TU Berlin

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Lehre und Studium

Vegan und vitaminreich

Freitag, 17. Mai 2019

TROPHELIA: die ersten drei Plätze für studentische Lebensmittel-Kreationen

Die TROPHELIA-2019-Gewinnerinnen: Cigdem Özbilen, Carla Großpietsch, Sakurako Yagami, Imani Reiser und Deborah Becker (v. l.)
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Proteinreich, knusprig-lecker und zu 90 Prozent aus regional angebauten Erbsen: der Tempeh-Cracker „TempSta“ aus der TU Berlin
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Der proteinreiche Cracker für den kleinen Hunger zwischendurch: ­„TempSta“ punktet gluten- und laktosefrei mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Mit dieser Kreation gewann ein Team der TU-Lebensmitteltechnologie den Hauptpreis beim Food-Innovation-Wettbewerb „TROPHELIA“ des Forschungskreises der Ernährungsindustrie e. V. (FEI). 

Ausgezeichnet wurden auch zwei weitere TU-Produkte. Ganz im Zeitgeist sind alle drei prämierten Produkte vegan. „Wir verbinden alte Tradition aus Asien, das Tempeh, mit dem modernen Alltag“, erklärt Carla Großpietsch vom Gewinnerteam. „Das heißt, man möchte jederzeit etwas Leckeres und Gesundes zum Snacken haben. Und genau das bietet ‚TempSta‘.“ Das Produkt ist nicht nur nährstoffreich, sondern auch ressourcenschonend. So ersetzten die Studierenden unter anderem Sojabohnen durch regionale Erbsen, um Transportwege zu sparen.

Zahlreiche Teams hatten sich bei dem Wettbewerb beworben, mit dem der FEI die Entwicklung innovativer und nahrhafter Lebensmittel inspirieren will.

Einen Hauch von Orient gab zum Beispiel das Team Maren Schulz, Amr Aldairi, Sören Diener und Omar Marie ihrem „Mi-weiz“ mit, einer ultraschallbehandelten Süßspeise auf Getreidebasis, die damit auch reich an Nährstoffen ist. Ergebnis: Platz 2 im „TROPHELIA“-Wettbewerb. „Wie Fleisch, aber besser“, so stellte Sayuri Kitamura ihren „Dulsey“ vor. Zusammen mit Miriam Gößmann schuf sie einen herzhaften Gemüsesnack auf Algenbasis, eine vegane Alternative zum Beef Jerky. Sie landeten damit auf Platz 3 und erhielten außerdem den Innovations-Sonderpreis. Alle drei Teams waren am TU-Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik von Prof. Dr.-Ing. Cornelia Rauh betreut worden. Das Siegerteam erhielt ein Preisgeld von 2000 Euro und wird Deutschland mit „TempSta“ beim europäischen ECOTROPHELIA-Wettbewerb Anfang Oktober 2019 vertreten. Auf jeden Fall zeigten die vielfältigen Kreationen für den Wettbewerb, dass man in einer fleischloseren Zukunft um Geschmack und Abwechslung nicht bangen muss.

Patricia Pätzold, "TU intern" Mai 2019

Food-Innovation-Wettbewerb TROPHELIA Deutschland 2019: Das Finale am 9. April in Bonn

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