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Lehre und Studium

Abenteuer ITER

Freitag, 17. Mai 2019

Sprach-Exkursion nach Südfrankreich

Im Bau: Ab 2035 soll hier erste emissionsfreie Energie aus der Kernfusion von Wasserstoff-Isotopen gewonnen werden
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Die Baustelle beeindruckte die angehenden Ingenieur*innen
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„Das ITER-Projekt ist, besonders in den Augen eines Ingenieurs, einfach erstaunlich, überwältigend.“ „Die Dimensionen dieses Projekts, die vielen Menschen aus verschiedenen Nationen, die alle präzise Hand in Hand an dem gemeinsamen Ziel arbeiten – dieser Besuch hat mich als zukünftige Ingenieurin sehr bewegt.“ Solche und ähnliche Bemerkungen hörte man auf dem riesigen Baugelände, als eine Gruppe von zehn TU-Studierenden Anfang April 2019 eingeladen war, das internationale und milliardenschwere Bauprojekt ITER in Südfrankreich zu besichtigen. ITER soll später die nahezu emissionsfreie Energiegewinnung aus der Kernfusion von Wasserstoff-Isotopen ermöglichen. Jedes Jahr führt Mary-Jane Arrow, die die Lehrveranstaltung „Fachorientiertes Englisch für Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft“ in der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen (ZEMS) der TU Berlin leitet, eine Videokonferenz in englischer Sprache mit einem Senior Engineer der ITER Facility in Südfrankreich durch. Dabei erhalten die Studierenden nicht nur ingenieurtechnisches Wissen aus der Praxis, sondern sollen sich vor allem auch fachsprachlich unterhalten. In diesem Jahr nun war das Highlight der Veranstaltung die dreitägige Exkursion nach Saint Paul-lez-Durance in Südfrankreich, organisiert auch mit Unterstützung des AStA, mit Präsentationen, Führungen über die Baustelle und Einladung zum Mittagessen in der ITER-Kantine. Baubeginn des riesigen – nicht unumstrittenen – Reaktors war 2007, für das Jahr 2025 ist die erste Erzeugung von brennendem Plasma geplant und frühestens zehn Jahre später die Inbetriebnahme mit Deuterium-Tritium-Operationen. So beeindruckte die Studierenden auch die Überzeugung der Ingenieur*innen, „… dass sie für eine gute Sache arbeiten, wissend, dass sie vielleicht niemals die Früchte ihrer jahrzehntelangen Arbeit mit eigenen Augen sehen werden“.

Patricia Pätzold, "TU intern" Mai 2019

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