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TU Berlin

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Lehre und Studium

Sozial denken, bewusst handeln

Zwei Projektwerkstätten stehen exemplarisch für mehr als 20 Projekte, die von Studierenden für Studierende durchgeführt werden

Seit 1985 gibt es die Projektwerkstätten an der TU Berlin. Hier können Studierende aller Fachrichtungen ganz ohne Lehrpersonal lernen und drei bis sechs Leistungspunkte sammeln. Ein Einstieg ist zu jedem Semester möglich.

Jede und jeder kann eine eigene Projektwerkstatt ins Leben rufen und eine Förderung beantragen. Wird sie bewilligt, erhält das Projekt über vier Semester zwei Stellen für Tutor*innen mit je 41 Monatsstunden.

Diesen Weg sind Eva Tanz und Stephanie Böckermann gegangen. Nun sind sie Tutorinnen der Projektwerkstatt „Leben im Gefängnis – Menschenrechte im Strafvollzug“, die dem Zentrum für Antisemitismusforschung angegliedert ist. „Unser Ziel ist es, den Studierenden die Situation der Gefangenen näherzubringen“, sagt Stephanie Böckermann, Masterstudentin Interdisziplinäre Antisemitismusforschung. Themen sind: Wege ins Gefängnis, Alltag, Kultur und Leben im Strafvollzug sowie Möglichkeiten der Rehabilitation. Gemeinsam haben sie bereits die JVA Tegel besucht. Bei ihren weiteren Treffen arbeiten sie mit Texten aus dem Gefängnis und suchen Gespräche mit Ex-Strafgefangenen. Die Ergebnisse der Projektwerkstatt werden in einem Handbuch festgehalten, das veröffentlicht werden soll.

Eine andere Projektwerkstatt ist „Campus in Transition“, angesiedelt am Zentrum Technik und Gesellschaft. Die Tutorin ist Nadine Scharf und Tutor Fabian Lambertz. „Transition ist eine weltweite Bewegung“, sagt Nadine Scharf, Masterstudentin Stadtökologie. Sie hat ihren Ursprung in der Transition-Town-Bewegung, die zum Ziel hat, eine resiliente Stadtgemeinschaft zu schaffen, möglichst unabhängig von fossilen Rohstoffen. Sie ist von ganzheitlicher Sichtweise und Gemeinschaftsbildung geprägt. „Wir wollen diesen Gedanken auf den Campus übertragen“, sagt Scharf. Der Fokus im ersten Semester lag auf der Vernetzung aller Nachhaltigkeitsprojekte, die es an der TU Berlin gibt. So wird schon bald eine Webseite online gehen, die alle Nachhaltigkeitsangebote der TU Berlin bündelt. Ziel ist es, mit möglichst vielen Projekten Synergien zu schaffen.
    
www.tu-berlin.de/?95810
www.tu-berlin.de/?101577

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 16. Februar 2018

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