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TU Berlin

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Lehre und Studium

Im Fußball-Fieber

43 Mannschaften spielen zurzeit in der TU-Fußball-Liga. Eine von ihnen ist „Bertha Becks“

Kicken wie die Weltmeister – TU-Fußballer „Bertha Becks“
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Die Sonne prallt auf das Fußballfeld des Stadions des SC Minerva in Reinickendorf. Es ist Mittwochabend kurz vor 20 Uhr, Trainingszeit der Fußballmannschaften „Bertha Becks“ und „Störtebeker“. Nach und nach trudeln die Spieler ein, auch Julian Kossak. Er ist FU-Absolvent und spielte schon als Student Fußball beim TU-Sport, seit zehn Jahren ist er Torhüter bei Bertha Becks, dem Rekordmeister der 1. Liga.

Störtebeker, FC Klotz am Bein, Bertha Becks – die Namen der Mannschaften verraten, dass nicht nur Spiel, sondern auch Spaß mit von der Partie ist. Bertha Becks ist mit fast 30 Jahren die Grande Dame der Mannschaften. Gegründet wurde sie in den Wirren der Studierendenproteste im Jahr 1989 von Germanisten, die nach dem Training gerne mal ein Becks – das Bier der 80er – tranken, sich im Studium aber ernsthaft mit Berthold Brecht auseinandersetzten. Um die Frauen nicht ganz außen vor zu lassen, nannten sie ihre Mannschaft bierselig „Bertha Becks“. Julian Kossak erzählt diese kleine Anekdote und lacht.

Einmal die Woche treffen sie sich zum Training, am Wochenende gibt es ein Spiel. Rund 25 Spieler im Alter von 19 bis 60 Jahren spielen in der Mannschaft, Studierende aller Hochschulen, Absolventen, Sportler. Den Trainingsplatz teilen sie sich mit den „Störtebekern“.

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Pedram Mirzaee vom TU-Hochschulsport organisiert und leitet die Fußball-Liga mit insgesamt 43 Teams in fünf Ligen. Jede Woche plant er die Spieltage für alle Ligen, organisiert die Liga-Spiele und wertet sie aus. „Die Berliner Sportämter stellen der Fußball-Liga je nach Kapazitäten und Auslastung der Sportplätze pro Spieltag 16 bis 20 Spielzeiten zur Verfügung“, sagt er, die Koordination übernimmt er. „Wer Interesse hat, mitzuspielen, kann in der Spielerbörse nach einer Mannschaft suchen.“

Interessenten haben die Wahl. In der Liga sind Teams, die den Spaß in den Vordergrund stellen und sich „Dynamo Dosenbier“ oder „RB Vodka“ nennen, und Teams, die neben der Uni-Liga auch im Berliner Verband für Freizeitfußball spielen. Nur ein Frauenteam gibt es derzeit nicht, aber Fußballspielerinnen können sowohl in Freispielegruppen als auch in der Uni-Liga mitkicken.

Oft bleiben die Spieler von Bertha Becks nach dem Training noch zusammen, trinken ein Bier. So wird es auch zur WM sein, mal ein Spiel zusammen gucken und die deutsche Mannschaft anfeuern – oder den Gegner. „Viele von uns waren schon im Ausland und haben dort ihre Lieblingsmannschaft.“ Das macht es spannend, besonders beim Tippspiel, dem WM-Klassiker. Da tippt und fiebert jeder mit, ob die Lieblingsmannschaft Weltmeister wird. Denn jeder möchte Tippkönig werden und mit dem Wetteinsatz nach Hause gehen. www.tu-sport.de

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 25. Juni 2018

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