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TU Berlin

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Studium und Lehre

Leistungsschub für Forschung zum maschinellen Lernen

Hochleistungsserver von Facebook eingebaut und einsatzfähig

Die Server der Forschergruppe „Maschinelles Lernen“ sind im tubIT-Rechenzentrum stationiert
Lupe

Hochleistungsserver mit eingebauten Grafikprozessoren boomen. Als Anfang 2016 verkündet wurde, dass das „Facebook AI Research Partnership Program“ ausgewählten deutschen und europäischen Universitäten insgesamt 25 sogenannte GPU-Hochleistungsserver im Wert von rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellen würde, war die Nachfrage aus Wirtschaft und Forschung nach den hochgerüsteten Servern noch nicht absehbar. Bitcoins, Big Data und Deep Learning sind nur einige der Themen, die das Interesse infolgedessen um ein Vielfaches ansteigen ließen und die Server zu einem raren Liefergut machten.

Die Forschergruppe „Maschinelles Lernen“ um Prof. Dr. Klaus-Robert Müller war eine der ersten, die davon profitierte, und man wartete mit Spannung, bis die vier neuen Server nun im Oktober eingebaut und für die Forschung nutzbar gemacht werden konnten. Dass gerade die TU Berlin berücksichtigt wurde, ist in der langjährigen Forschungsarbeit auf dem Gebiet der neuronalen Netze begründet. Mit dem Leiter der Facebook-Forschungsabteilung in New York, Yann LeCun, steht Klaus-Robert Müller seit mehr als 23 Jahren persönlich in Kooperation. So können die Server nun für die unabhängige Forschung der Gruppe eingesetzt werden. Facebook versichert, dass das Unternehmen die Erforschung des maschinellen Lernens vorantreibt, nicht aber in die Forschung selbst eingreifen möchte.

Klaus-Robert Müller betont damals wie heute: „Es gibt keine Bedingungen, die Facebook an uns stellt. Unsere Forschung bleibt frei.“ Die GPU-Hochleistungsserver sollen vorrangig auf zwei Forschungsgebieten eingesetzt werden. „Insbesondere bei der Erforschung zweier sehr komplexer und rechnerisch intensiver Lernprobleme – der Bildauswertung für Brustkrebs sowie der chemischen Modellierung von Molekülen – wird uns die neue Hardware künftig enorm helfen“, so Klaus-Robert Müller. Das zeigt auch: Die Teilhabe an aktueller Spitzenforschung wird ohne die starke Rechenleistung von derartigen Servern immer schwieriger.

Anna Groh, "TU intern" 10. November 2017

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