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TU Berlin

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Studium & Lehre

Eine Lange Nacht, die alles veränderte

Freitag, 17. Mai 2013

Zwei Mädchen, die auszogen, Elektrotechnik zu studieren

Begeisterte Elektrotechnikerinnen und Musikerinnen: Silke Müller (l.) und Marina Leontopoulos
Lupe

Silke Müller und Marina Leontopoulos sind leidenschaftliche Rockmusikerinnen – und sie studieren Elektrotechnik an der TU Berlin. Dies wäre wohl nicht so gekommen, hätten die beiden jungen Frauen 2007 nicht die "Lange Nacht der Wissenschaften" an der TU Berlin besucht und aus Begeisterung für ein Elektrotechnik-Projekt kurzerhand ihre Studienpläne geändert. Heute sind sie nicht nur zwei Studentinnen, die gerade ihr Bachelor-Studium erfolgreich beenden, sondern auch Tutorinnen, die sich für die Schul- und Nachwuchsarbeit starkmachen.

Hatten Sie schon in der Schule ein Faible für Technik?

Silke: Marina und ich gründeten früh unsere eigene Band und interessierten uns unabhängig von der Schule für Tontechnik. Vormittags besuchten wir die Leistungskurse Englisch, Musik und Kunst, in der Freizeit tüftelten wir an Verstärkern und Lautsprechern. Aber dass wir einmal Elektrotechnik studieren würden, hätten wir nie gedacht.

Über die "Lange Nacht" 2007 kamen Sie dann doch zur Elektrotechnik?

Marina: Silke stand damals kurz vor dem Abi und hatte ein Tonmeisterstudium an der UdK ins Auge gefasst. Ich studierte Verkehrswesen an der TU Berlin, interessierte mich aber auch für die UdK. Auf einer TU-Serviceveranstaltung für Tonmeisterstudierende wurde dann zur "Langen Nacht" eingeladen.

Silke: Von allen Projekten faszinierte uns vor allem die Demonstration des Gitarrenverstärkers WILDCAT, der im Modul "Mixed-Signal-Baugruppen" gebaut wurde. Auf einmal entpuppte sich die Elektrotechnik als das Fach, das uns einen tieferen Einblick in die Funktionsweise all der Geräte bieten könnte, mit denen wir längst arbeiteten. Zum ersten Mal konnten wir unsere Höreindrücke mit Messungen vergleichen und Zusammenhänge im Detail verstehen.

Und dann ging alles ganz schnell?

Marina: Allerdings. Nach der monatelangen Suche entschieden wir uns für die Elektrotechnik bereits auf dem LNDW-Heimweg. Anfangs wollten wir vor allem Röhrenverstärker bauen. Doch es entwickelte sich inzwischen eine Affinität zu Mikrocontrollern.

Sie engagieren sich auch für die Schülerarbeit …

Silke: Wir möchten ähnlich Unentschlossenen helfen und Schülerinnen und Schülern, die MINT-Fächer als trocken empfinden, Einblick in unser Studium geben – über Initiativen der Fakultät IV wie das "dEIn Labor", das Elektrotechnik- und Informatik-Labor für Schülerinnen und Schüler, das MINT-Video-Projekt, aber auch über die "Lange Nacht", die Studieninhalte sehr praxis- und alltagsnah umsetzt. Dieses Jahr zeigen wir, wie Musik "Vom Lautsprecher ins Ohr" kommt. Wer möchte, kann auch Kontaktmikros bauen. Wir freuen uns auf viele neugierige Fragen rund um die Elektrotechnik. Studieninteressierte sind in der LNDW an der TU Berlin immer willkommen!

www.rabbitsgonewild.de

Das Gespräch führte Mona Niebur / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2013

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