direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Studium & Lehre

Herausforderung Lehre

Freitag, 22. Februar 2013

Das „Ziethener Manifest“ beschwört den Wandel vom Lehren zum Lernen

„Es ist an der Zeit, die bisher überwiegend strukturelle Reform der Studiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses nun auch inhaltlich weiter auszubauen …“ So wird das „Ziethener Manifest“ eingeleitet, das im Januar von 26 TU-Mitgliedern verabschiedet wurde. „Im Bereich Studium und Lehre stehen wir vor großen Herausforderungen, die wir alle gemeinsam angehen müssen“, umreißt der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, die Ausgangssituation.

„Momentan arbeiten wir an einer neuen Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung, in der auch allgemeine Studienziele, die Qualitätssicherung und die Studienorganisation beschrieben werden sollen. Dadurch können wir dann die einzelnen Studien- und Prüfungsordnungen für die rund 100 Studienangebote entschlacken. Eine Arbeitsgruppe hat sich schon mehrfach getroffen“, so Hans-Ulrich Heiß weiter. Der Akademische Senat hat sich in seiner Februarsitzung damit beschäftigt.

Parallel dazu läuft als Teil des Großprojektes „Campusmanagementsystem“ die Planung eines „Student Lifecycle Management“ (SLM), das von der Bewerbung bis zur Graduierung ein einheitliches elektronisches Arbeitsumfeld schaffen soll. Im Februar erschien der erste Newsletter dazu. „Wir denken aber auch an den Ausbau unserer ISIS-Lernplattform zu einem virtuellen Lernraum, um die traditionelle Lehre durch geeignete E-Learning-Angebote zu ergänzen und zu erweitern“, ergänzt der Vizepräsident.

Außerdem wird die Universität den begonnenen Aufbau eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems für Studium und Lehre weiter fortsetzen. Jüngstes Beispiel ist „TUB Sonar“. Mit diesem Umfrageinstrument sollen Studienengpässe, Qualitäts- und Organisationsprobleme erkannt, behoben und möglichst alle studienverlängernden Umstände beseitigt werden. Die Befragung aller Studierenden dazu fand im Dezember 2012 und Januar 2013 statt. Im Zusammenhang mit der Einführung des SLM-Projektes soll das Qualitätsmanagement verschlankt und vereinheitlicht werden.

Nachdem fast alle Bachelor- und Master-Studiengänge eine Akkreditierung erfolgreich durchlaufen haben, stehen in den kommenden Monaten und Jahren die entsprechenden Reakkreditierungen an. „Sobald das Qualitätsmanagement einen erforderlichen Reifegrad erreicht hat, streben wir eine Systemakkreditierung an. Dann wären einzelne externe Programmakkreditierungen nicht mehr gesetzlich verpflichtend.“

Um neben den organisatorischen Aufgaben auch einen Kulturwandel in den Köpfen anzustoßen, entstand das „Ziethener Manifest“, das mit einem programmatischen Aufruf einen Perspektivwechsel in der Lehre in den Mittelpunkt stellt. „Wir wollen den Stellenwert der Lehre erhöhen und konkrete Maßnahmen dazu erarbeiten. Die beteiligten Akteure tragen die Ideen in die Fakultäten und Gremien und bringen ihre Erfahrungen von dort und aus der Lehre mit. Wir sind offen für alle Interessierten“, so Hans-Ulrich Heiß, der mit der Vizepräsidentin Dr. Gabriele Wendorf den Arbeitskreis leitet.

Das „Ziethener Manifest“
Newsletter zum Campusmanagementsystem 

 

Stefanie Terp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.