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TU Berlin

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Studium & Lehre

Zugang für alle

Montag, 28. Januar 2013

TU-Architektur-Studierende bei internationalem Wettbewerb besonders erfolgreich

So schön könnte Bern sein: Ideen, die allen zugutekommen, von den Architektur-Studenten Christopher Ruhri, Thomas Buser und Stefan Gant (1. Preis) ...
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Was ist behindertengerecht, was ist normal? Der internationale Studierendenwettbewerb Schindler Award 2012 fragte nach einer barrierefreien Architektur, die allen Menschen, ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten und Behinderungen, gerecht wird und damit allen Zugang gewährt. Bei diesem Thema, „Access for all – Zugang für alle“, waren TU-Studierende besonders erfolgreich. Sie wurden für ihre Entwürfe mit einem ersten Preis, einem zweiten und einem fünften Preis sowie mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

... sowie von Mauritius Pauli, Tobias Schmitt und Jan Blifernez (2. Preis)
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Gesucht waren Ideen für das Schützenmatt-Areal am Rande des Stadtzentrums von Bern, das durch vielfältige städtebauliche wie bauliche Missstände geprägt und schlecht an das Stadtzentrum sowie an den angrenzenden Landschaftsraum des Aaretals angebunden ist. Die Entwürfe sollten drei besondere Ziele berücksichtigen: Das Areal am Westrand des UNESCO-Weltkulturerbes sollte durch einen Masterplan und ein „Urban-Repair-Konzept“ in einen attraktiven, funktionalen und barrierefreien Ort mit Angeboten für ein breites Publikum verwandelt werden. Für die sozialen Einrichtungen vor Ort, die in Häusern mit minderwertiger Bausubstanz untergebracht sind – unter anderem die Drogenanlaufstelle, das „Alkistübli“ und ein Hostel –, sollte ein neues Haus an einem neuen Standort entworfen werden. Das soll eine Durchmischung von verschiedenen Nutzergruppen fördern, neue Nutzer anziehen und so weiteres Einkommen für die Einrichtung generieren. Besonderes Augenmerk sollte natürlich – nomen est omen – auf die Ausarbeitung eines Konzepts zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit für alle gerichtet werden. Dieses übergeordnete Gestaltungsprinzip sollte einem breiten Publikum, unabhängig von Herkunft, Status, Behinderung, Hintergrund, Alter et cetera, die ungehinderte Nutzung ermöglichen. Am besten bewertete die Jury die Lösung der Architektur-Studenten Christopher Ruhri, Thomas Buser und Stefan Gant, die den ersten Preis (5000 Euro) erhielten. Auch der zweite Preis (3000 Euro) ging an ein Team aus der TU Berlin: Mauritius Pauli, Tobias Schmitt und Jan Blifernez. Sie alle hatten unter Leitung der TU-Architekten Prof. Rainer Hascher, Christos Stremmenos und Bettina Bauerfeind an dem Wettbewerb teilgenommen. 1100 Studierende in 174 Teams von Universitäten und Architekturhochschulen aus 34 Ländern hatten ihre Ideen eingereicht. Am 7. Dezember 2012 waren die Preise im Paul-Klee-Museum in Bern verliehen worden. Der SchindlerKonzern, Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen, hatte diesen Wettbewerb bereits zum fünften Mal ausgerichtet.

www.schindler.com

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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