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TU Berlin

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Studium & Lehre

Studium und Schach

Montag, 28. Januar 2013

Im Porträt: Martin Krämer

Martin Krämer
Lupe

Seit seinem siebenten Lebensjahr spielt er Schach. „Ich habe als Kind vieles ausprobiert, aber beim Schach haben sich sehr früh Erfolge eingestellt“, sagt Martin Krämer. Seitdem gilt seine Leidenschaft dem Schach. Der 24-Jährige studiert an der TU Berlin Wirtschaftsmathematik und darf sich seit September 2012 Schachgroßmeister nennen. Bereits im Jahr 2006 wurde er zum internationalen Meister ernannt. Martin Krämer spielt in der Schach-Bundesliga, und auch für die österreichische Liga nimmt er regelmäßig an Turnieren teil.

Durchhaltevermögen, Disziplin, Kampfgeist und Abenteuerlust – diesen Eigenschaften verdankt er seinen Erfolg. „Aber auch ein strategisches Verständnis, ein Faible für Strukturen und die Bereitschaft, zu reisen, sind notwendig, wenn man im Schach weiterkommen möchte“, sagt er. Schon als Kind war er sehr neugierig, obwohl er sich nie für ausgesprochen talentiert hielt. „Meine Stärke lag darin, dass ich mich sehr geärgert habe, wenn ich einen Fehler gemacht habe, und deshalb immer besser werden wollte.“

Bis heute löst er gerne anspruchsvolle Aufgaben. Seine kämpferische Einstellung hat ihm auch beim Studieren sehr geholfen. Zwischen seinem Studium und dem Schach sieht er Parallelen: „Bei beiden braucht man viel Disziplin und muss auch viel analysieren.“ Das Studium mit dem Schachspielen zu vereinbaren war nicht einfach für den aktiven jungen Mann. Die Turniere können mehrere Tage dauern. Der ehrgeizige Erfurter ist vor fünf Jahren nach Berlin zum Studium gezogen. Das Leben in der Großstadt hat ihn gereizt. Dass sein Verein in Berlin sitzt, findet er sehr praktisch. Mittlerweile studiert er im zehnten Semester und möchte demnächst seine Abschlussprüfung machen.

Um beim Schach fit zu bleiben, trainiert Martin Krämer am Computer und spielt im Netz gegen die Besten der Welt. Vor den Turnieren nimmt er die Stärken und Schwächen seiner Gegner genau ins Visier und hat niemals Angst, zu verlieren.

Für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen ist sein großer Traum. Aber zuerst steht ein Praktikum in der Finanzabteilung der Deutschen Bahn an. In seiner Freizeit betreibt der Schachprofi Kraftsport oder besucht seine Familie in Thüringen. Für Studierende, die im Studium durch harte Zeiten gehen, hat Martin Krämer motivierende Worte: „Gebt nicht auf! Irgendwann zahlt sich die Arbeit aus.“

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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