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TU Berlin

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Studium & Lehre

Bologna 2.0 – Lernen lernen

Montag, 28. Januar 2013

Ideen und Ansätze für ein verändertes und effektiveres Lernen an der TU Berlin

Arbeitsatmosphäre in Schloss Ziethen im brandenburgischen Groß-Ziethen
Lupe

Von Lehren auf Lernen schalten – „The shift from teaching to learning“: So hieß ein Strategieworkshop zu Qualität in Studium und Lehre, zu dem Anfang Dezember 2012 die beiden Vizepräsidenten Dr. Gabriele Wendorf und Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß nach Groß-Ziethen eingeladen hatten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Studiendekane und -dekaninnen, Dekane, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Referate für Studium und Lehre, der wissenschaftlichen Weiterbildung und des Strategischen Controlling – konnten hier konzentriert über die Qualität in Studium und Lehre nachdenken und diskutieren. Schon wieder eine Reform in Studium und Lehre? Und hat die TU Berlin in den vergangenen Jahren nicht bereits tief greifende Strukturveränderungen vollzogen? Die Fragen sind durchaus berechtigt, bedenkt man die vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich in den vergangenen Jahren: Alle Studiengänge wurden modularisiert, entsprechend ihrem Arbeitsaufwand kreditiert und von ausgewiesenen Agenturen akkreditiert. Die Idee hinter diesem Workshop war jedoch, zu überprüfen, inwieweit sich damit auch tatsächlich die Qualität von Lehre und Studium an der TU Berlin in der Breite verändert hat, mit dem Ziel, den Fokus neu einzustellen und auf das studentische Lernen an der TU Berlin zu lenken.

Schon die Wahl des Ortes im Brandenburger Oberhavelland, fernab vom TU-Lehrbetrieb und von vorweihnachtlicher Geschäftigkeit, versprach die nötige Konzentration und Zeit für das Wesentliche. Zwei Tage lang entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen Ideen und Ansätze für ein verändertes und effektiveres Lernen an der TU Berlin. Das Fazit lautete: Bologna 2.0 heißt an der TU Berlin, das Lernen zu lernen und dafür die Bedingungen herzustellen. Die angedachten Schritte reichen unter anderem von der Förderung von E-Learning-Instrumenten über eine projektorientierte Gestaltung der Studien- eingangsphase, die Einführung eines „Service-Learning-Moduls“ bis hin zu einer kompetenzorientierten Studiengangsentwicklung. Arbeitsgruppen, die sich in Groß-Ziethen gebildet haben, präzisieren diese Maßnahmen derzeit weiter. Im Rahmen eines Follow-up-Treffens Ende Januar 2013 sollen sie dann zu einem Programm ausformuliert werden. Finanziert wurde dieser Workshop aus dem HSP-III-Teilprojekt „tu inspire“, das von Gabriele Wendorf verantwortet wird und die hochschuldidaktische Weiterbildung von Lehrenden fördert.

Cornelia Raue, Strategisches Controlling / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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