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Studium & Lehre

„Raum abstecken!“ auf der Landebahn

Dienstag, 18. Dezember 2012

Praxistest für neue Architektur-Studierende

Bebauung des Tempelhofer Feldes vorweggenommen: Architektur-Studierende der TU Berlin erobern den ehemaligen Flughafen
Lupe

Fünfzehn Grundrisse von Wohnhäusern der architektonischen Moderne im Maßstab 1:1 auf die südliche Landebahn des ehemaligen Flughafens Tempelhof auftragen: Das war Ende Oktober die Übung „Raum abstecken!“ für 80 Studienanfängerinnen und -anfänger am Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion von Prof. Dr. Ralf Pasel. Mit Schnüren, Klebeband und Kreide legten sie das Backsteinhaus von Mies van der Rohe, das Haus de Burlet von Muthesius in Berlin-Schlachtensee und andere Häuser bekannter Architekten auf den Asphalt. Die Erstsemester sollten zu ihrem Studienauftakt „eine räumliche Vorstellung in die Wirklichkeit setzen“, heißt es in der Aufgabenbeschreibung. Die öffentliche Übung markierte die „Grundsteinlegung“ des Architekturstudiums sowie Prof. Dr. Ralf Pasels Antritt zur Grundlehre am Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin.

Bis heute beginnt jeder Bauvorgang mit geometrischen Strichen auf dem Boden, meist mit Furchen, welche die Raumstruktur eines Gebäudes im Grundriss fixieren. Die Studierenden konnten durch ihren ersten Praxistest die Maße, Verhältnismäßigkeiten und die Besonderheiten der einzelnen Gebäude besser verstehen und verinnerlichen. Bei der anschließenden „Hausbegehung“ präsentierten sie ihre Ergebnisse und feierten mit Freunden und neugierigen Parkbesuchern ihren Einstand. In einer Broschüre dokumentierten sie ihre Arbeiten und die jeweiligen Gebäude.

http://fachgebietpasel.blogspot.de

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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