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Studium & Lehre

Lernen im Strafvollzug

Dienstag, 18. Dezember 2012

Speziell zum Lehren und Lernen im Strafvollzug wurde die Lern- und Kommunikationsplattform „elis“ entwickelt (E-Learning im Strafvollzug). Nun konnten durch den Einsatz der beteiligten Justizverwaltungen die Grundlage für den Dauerbetrieb der Lernplattform und die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen den Ländern sichergestellt werden.

Seit 2004 ist „elis“ im deutschen Strafvollzug etabliert und wird derzeit in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in der Republik Österreich genutzt. Das IBI (Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft e.V.), ein An-Institut der Technischen Universität Berlin, betreut die Lernplattform technisch und pädagogisch. Ziel ist es, Bildungsbenachteiligte stärker in die berufliche Bildung einzubeziehen und somit auch Strafgefangenen die (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

„Mit der ,elis‘-Lernplattform haben Strafgefangene in 45 Haftanstalten nun dauerhaft die Chance, ihre Medienkompetenz zu stärken“, betont Prof. Dr. Johannes Meyser, wissenschaftlicher Direktor des IBI und Professor am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin. Das Projekt wurde im Bundesprogramm XENOS vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Am 13. Dezember 2012 erhielt es den XENOS-Verstetigungspreis 2012 für die nachhaltige Verankerung der Projektergebnisse.

www.ibi.tu-berlin.de

jb / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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