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Studium & Lehre

Die Chance, das Passende zu finden

Dienstag, 18. Dezember 2012

Eine Studierende berichtet von ihren MINTgrün-Erfahrungen

Zum Thema biologische Abwasserreinigung experimentierte Gina Balz mit anderen MINTgrün-Studierenden und untersuchte beispielsweise den Sauerstoffbedarf der Bakterien für den Abbau organischer Kohlenstoffverbindungen
Lupe

Noch bevor Abiturientinnen und Abiturienten ihren Abschluss in der Tasche haben, müssen sie Entscheidungen treffen: Soll es nach der Schule erst ins Ausland gehen oder gleich an die Universität? Viele haben keine genauen Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft und noch weniger davon, welchen Weg sie einschlagen sollen. So erging es auch der 19-jährigen Gina Balz aus Berlin, bevor sie sich für das neue Orientierungsstudium MINTgrün an der TU Berlin, das im Rahmen des „Qualitätspaktes Lehre“ von Bund und Ländern gefördert wird, einschrieb.

Seit diesem Wintersemester erproben 67 Unentschlossene ein zweisemestriges Studium im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften). Für die 53 jungen Männer und 14 Frauen gibt es eigens für MINTgrün eingerichtete Pflichtveranstaltungen wie das Wissenschaftsfenster, bei dem sie Forschungsfelder aus den MINT-Fächern kennenlernen, das Orientierungsmodul. Dieses Modul gefällt Gina Balz besonders: „Die Studienberater arbeiten mit uns daran, unsere Interessen und Schwerpunkte herauszufinden.“ Im Wahlpflichtbereich werden reguläre Lehrveranstaltungen für Erst- und Zweitsemester besucht. Gina Balz hat „Analysis für Ingenieure“, „Mechanik E“ und „Einführung in die allgemeine und anorganische Chemie“ gewählt. Später möchte sie sich noch über Biotechnik informieren. Die erbrachten Leistungen kann sie in einem späteren Studium anrechnen lassen. Als freies Fach hat sie eine Psychologie-Vorlesung auf ihrem Stundenplan, als Praxislabor wählte sie das Umweltlabor. In den Laboren, von Chemie über wissenschaftliches Programmieren bis zur Robotik, lernen die MINTgrün-Studienrenden die praktische Seite der Wissenschaft kennen. Schließlich gibt es den Bereich der Reflexion mit Themen wie Schreiben und Präsentieren, Technik-Geschichte und Bio-Ethik. „Ich komme gern zur Uni, und das Orientierungsstudium ist sehr gut für mich. Anfangs war alles ganz schön chaotisch, aber die MINTgrün-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter helfen uns“, resümiert Gina Balz. Die Berlinerin hat keinen Traumjob, sondern bestimmte Ansprüche an ihren späteren Beruf: „Sicherheit und Familienfreundlichkeit sind mir wichtig. Gleichzeitig möchte ich erfolgreich sein. Ich wünsche mir, dass ich noch das Passende finde.“

www.mintgruen.tu-berlin.de

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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