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Berliner Hochschulen an der Spitze

Dienstag, 18. Dezember 2012

Ergebnisse des Bundesländervergleichs von Dritt- und Grundmitteln

Lupe

Die Hochschulen in Berlin, Sachsen und Bremen werben überdurchschnittlich viele Drittmittel im Vergleich zu ihren Grundmitteln ein. Das geht aus dem „Ländercheck“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor. Die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Brandenburg und Hamburg bilden die Schlussgruppe, die ostdeutschen Bundesländer punkten bei der öffentlichen nationalen Programmförderung. Insgesamt lautet der Befund, dass die Drittmittel einen immer größeren Anteil an den Einnahmen deutscher Hochschulen ausmachen, während der Anteil an Grundmitteln rückläufig ist. Der Wettbewerb um Drittmittel habe sich damit zu einem wesentlichen Faktor im Hochschulfinanzierungssystem entwickelt, so der Stifterverband. Mit 16 Prozent von der DFG und 13,9 Prozent von Bund und Ländern liegt Berlin, gemessen an den Grundmitteln, weit über dem Bundesdurchschnitt von 9,4 Prozent (DFG) und von 8,2 Prozent (öffentliche Hand). Gleiches gilt für die EU-Förderung. Beim Verhältnis der Stiftungsmittel zu Grundmitteln liegt die Hauptstadt sogar mit 4,9 Prozent an der Spitze. Die Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft liegt unter dem Durchschnitt und zeigt wenig Entwicklung seit dem Jahr 2000.

www.laendercheck-wissenschaft.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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