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TU Berlin

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Studium & Lehre

Neue Brücken für Migrantinnen

Montag, 19. November 2012

Erstes Treffen zum Aufbau eines Netzwerkes zu Migranten-Organisationen an der TU Berlin

Das Projekt will Frauen mit Migrationshintergrund für ein MINT-Studium begeistern
Lupe

Berlin ist eine vielfältige Stadt. Ein Blick auf Berliner Schulhöfe zeigt: je jünger die Bewohnerinnen und Bewohner, desto vielfältiger ihre Wurzeln. Bei den Studierenden spiegelt sich dieser Befund allerdings nur zum Teil wider. Die TU Berlin verzeichnet zwar traditionell eine hohe Quote von ausländischen Studierenden, doch der Anteil der hier aufgewachsenen Migranten und Migrantinnen ist eher gering, ebenso wie an anderen deutschen Unis. Hier setzt das neue Projekt „Technik braucht Vielfalt“ an, das insbesondere Mädchen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte für die MINT-Fächer interessieren und begeistern will. Es wurde initiiert von der Femtec.GmbH und dem Berliner Bildungsträger LIFE e.V. zusammen mit der TU Berlin. Um die Mädchen besser erreichen zu können, werden neue Beziehungen zu Migranten-Organisationen und interkulturellen Projekten aufgebaut, die sich im Bereich Bildung, Übergang Schule/Beruf, Studium oder Elternarbeit engagieren. Am ersten Netzwerktreffen Ende September an der TU Berlin nahmen acht Berliner Organisationen teil, darunter große Vereine wie der Türkische Bund Berlin-Brandenburg, aber auch kleine Nachwuchs-Organisationen wie „Zahnräder e.V.“, „M. A. H. D. I e.V.“ oder das an der TU Berlin ansässige Türkische Wissenschafts- und Technologiezentrum BTBTM e.V. Sie diskutierten mit Angehörigen der Fachbereiche, der Schülerlabore, der Allgemeinen Studienberatung und des Schulbüros Möglichkeiten, Mädchen zu gewinnen und neue Kooperationen zu gestalten.

Geplant sind bereits gemeinsame Informationsveranstaltungen für Migranteneltern in verschiedenen Stadtteilzentren und die Unterstützung der Mädchen durch studentische Mentorinnen mit Migrationshintergrund. Auch können sich Schülerinnen der Sekundarstufe II ab sofort für einen Technikworkshop im Dezember 2012 und für eine Unternehmensexkursion Anfang 2013 anmelden. Das Projekt wird mit vier Partnerhochschulen und sechs Partnerunternehmen von der Femtec.GmbH und dem Berliner Bildungsträger in drei Regionen bundesweit umgesetzt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.


www.technik-braucht-vielfalt.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2012

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