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TU Berlin

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Studium & Lehre

Spaß an kniffligen Aufgaben

Freitag, 13. Juli 2012

TU-Studierende beim Konstruktionswettbewerb „bonding Engineering Competition“

Konstruktionsaufgabe: blinkender Leuchtturm
Lupe

Im Juni kämpften in Duisburg und Essen elf studentische Gewinnerteams aus neun bundesweiten Vorrunden um den Sieg in dem deutschlandweiten Konstruktionswettbewerb „bonding Engineering Competition“ (bEC), an dem knapp 300 Studierende teilnahmen. Auch ein Team der TU Berlin war dabei. Organisiert hatte den Wettbewerb, der am 8. Mai in Berlin gestartet war, die studentische Initiative „bonding“ mit Mitgliedern aus Dresden, Mannheim, Jena und Berlin.

Die konstruktive Aufgabe der ersten Runde: der Bau eines Leuchtturms aus begrenzten Materialien und mit bestimmten Grundfunktionen wie einer Mindesthöhe oder Blinkeffekt. Unterstützt wurde die Veranstaltung in Berlin von TU-Professor Dr.-Ing. Dietmar Göhlich, Leiter des Fachgebiets „Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik“, Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme. „Die Veranstaltung vermittelt auf wunderbare Weise Spaß am Lösen einer kniffligen technischen Aufgabe. Kreativität, technisches Verständnis und vor allem auch gute Teamarbeit sind die Schlüssel zum Erfolg für Studierende“, erklärt der Jury-Vorsitzende Dietmar Göhlich. Das mehrtägige Bundesfinale fand Mitte Juni bei ThyssenKrupp in Essen und Duisburg statt, wo der Bau einer Transport- und Trennvorrichtung die komplexe Aufgabe bildete.

13 Unternehmen hatten die Studierenden als Unterstützer des diesjährigen Wettbewerbs gewonnen. „Sie profitieren von solchen Veranstaltungen, die ihnen innovative Wege bei der Personalrekrutierung bieten“, sagt Florian Reinke vom „bonding“-Team Berlin, der an der TU Berlin Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Beim Finale beispielsweise bekamen die Studierenden zusätzlich ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, unter anderem die Besichtigung des Stahlwerkes und des Ruhrmuseums. Bereits in Berlin hatte es nach der Siegerehrung in persönlicher Atmosphäre einen intensiven Austausch mit ThyssenKrupp, der Deutschen Bahn und der AutoVision GmbH gegeben.

„Wir sind zwar nicht unter die Top Drei gekommen, aber unser Vereinszweck ist es vor allem, Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen herzustellen“, sagt Florian Reinke. „Interessierte und engagierte Kommilitoninnen und Kommilitonen sind deshalb immer zur Mitarbeit eingeladen und können uns in unserem Büro auf dem TU-Campus kontaktieren. Im August geht es dafür zum Europafinale nach Zagreb, finanziert von unserer Partnerorganisation BEST!“

Tel.: (030) 3 15 06 84–0

www.bonding.de/berlin

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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