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Studium & Lehre

Der virtuelle Klassenraum

Freitag, 13. Juli 2012

Lateinamerika ist der Kontinent mit den größten sozialen Ungleichheiten weltweit. Dies spiegelt sich auch in der Bildung wider. Insbesondere Schülerinnen und Schüler aus ländlichen Regionen, armen Haushalten, Angehörige von Minderheiten et cetera schaffen den Zugang zu mathematischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen nicht.
Am Institut für Mathematik der TU Berlin startete unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Schwandt Anfang des Jahres das Projekt „CLAVEMAT“, das hier ansetzt. Zusammen mit fünf weiteren Partneruniversitäten in Ecuador, Chile, Kolumbien, Kuba und den Niederlanden zielt das Projekt auf die Verbesserung des Zugangs zu mathematischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen in den lateinamerikanischen Partnerländern sowie auf die Stärkung des universitären Austauschs. Gefördert wird „CLAVEMAT“ mit 900 000 Euro von der Europäischen Kommission im Rahmen des ALFA-Programms. Dieses hat die Verbesserung der Hochschulausbildung in Lateinamerika zum Ziel. Als Erstes wird ein „Virtuelles Klassenzimmer“, eine E-Learning- Plattform für Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal, eingerichtet. Es soll die Mathematikausbildung an den Schulen verbessern. Außerdem wird mit einem Online-Mathematik-Brückenkurs der Übergang von der Schule zur Universität erleichtert. Um Studierende in den ersten Semestern zu unterstützen und Studienabbrüche zu verhindern, werden darüber hinaus an den beteiligten Universitäten Fachmentorien in Mathematik angeboten. Das mit E-Learning und Mentoring erfahrene Institut für Mathematik koordiniert das Projekt zusammen mit der Escuela Politécnica Nacional in Quito (Ecuador).

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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