direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Studium & Lehre

Caffè Latte umweltfreundlich

Freitag, 11. Mai 2012

Das TU-Team „CupCycle“ hat der Wegwerf-Mentalität den Kampf angesagt

Aktiv gegen Müll: das „CupCycle“-Team Carolin Kühnel, Thomas Junge, Arno Zimmermann und Rafael Strasser (v. l.)
Lupe

Tausende von Pappbechern plus Deckel finden monatlich ihren Weg in den Müll und belasten damit die Umwelt – auch an der TU Berlin. Vier Master-Studierende der Universität haben mit ihrem Projekt „CupCycle“ dieser Wegwerf-Mentaltität nun den Kampf angesagt. Unter dem Motto „Müll weg mit Mehrweg“ starteten sie Mitte April ihr Mehrwegbecher-System auf dem Campus. Unterstützt wird ihr Projekt, das als eigenständiges, eng mit dem Studentenwerk zusammenarbeitendes Dienstleistungsunternehmen aufgezogen ist, von der ALBA Group und der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V.

„Wir möchten mit dem Projekt eine umweltfreundliche Alternative zu Pappbechern bieten und so die Nachhaltigkeit an der Universität steigern“, erklärt Arno Zimmermann, TU-Wirtschaftsingenieurwesen-Student, der sich bei „CupCycle“ mit der Nachhaltigkeit befasst. Mit ihren Erfahrungen aus dem Studium, außer dem Wirtschaftsingenieurwesen auch Kommunikation und Sprache, haben die vier ihr Unternehmen professionell aufgezogen. Sie haben sich um Logistik sowie Beschaffung und Design gekümmert, um das Controlling und die Finanzen und auch um Kontakte mit Schlüsselpartnern oder Öffentlichkeitsarbeit. Seit dem 18. April sind auf dem Campus an gut erreichbaren Stellen, in Cafeterien, Hörsälen sowie im Erdgeschoss des TU-Hauptgebäudes, Sammelboxen aufgestellt, um die gebrauchten Becher wieder aufzunehmen. „Wir wollen damit sicherstellen, dass den Studierenden kein Mehraufwand durch das neue System entsteht“, sagt Carolin Kühnel, die sich im Unternehmen um die Pressearbeit kümmert.

Die Mehrwegbecher sind vorerst in den beiden Cafeterien „Wetterleuchten“ und „Coffee Bar“ des Studentenwerks auf dem TU-Hauptcampus sowie in dem studentischen „Wiwi Café“ (EB-Gebäude, 3. Stock) im Einsatz. Dort sind sie neben den herkömmlichen Pappbechern erhältlich. „Die neuen Becher mit modernem Design werden nach Gebrauch in den Boxen gesammelt, zentral gewaschen und erneut bereitgestellt. Am Ende ihrer Lebensdauer werden die Becher zurück zum Hersteller gebracht. Das Material wird dort weiterverwertet“, so Rafael Strasser, einer der vier „CupCycle“-Initiatoren, ebenfalls TU-Master-Student im Wirtschaftsingenieurwesen. Mit verschiedenen Infoveranstaltungen und Vorträgen zum Beispiel in Einführungsveranstaltungen will „CupCycle“ sich in den kommenden Wochen weiter bekannt machen.

„Als Umweltdienstleister und Rohstoffanbieter unterstützen wir gern ideenreiche Projekte motivierter Studierender zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz“, sagt Carla Eysel, Hauptpersonalverantwortliche der ALBA Group. „Das Projekt ,CupCycle‘ steht für unser Bestreben, mehr Wertstoffe dem Recycling zuzuführen und dieses Bewusstsein in allen Lebensbereichen zu verankern.“ Und es gibt eine weitere Verknüpfung zur TU Berlin: ALBA-Vorstandsmitglied und TU-Alumnus Dr. Axel Schweitzer engagiert sich bereits seit Jahren im Verwaltungsrat der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V., die das Projekt ebenfalls finanziell unterstützt. Das „CupCycle“-Team gehört außerdem zu den ersten drei studentischen Gründungsteams, die einen Platz im neu geschaffenen „Co-Working Space“ des TU-Zentrums für Entrepreneurship an der Hardenbergstraße erhalten haben. Der Gründungsservice des Zentrums schulte auch die unternehmerischen Kompetenzen des Teams.

www.cupcycle.de

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2012

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.