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Studium & Lehre

Von allem etwas

Freitag, 20. Januar 2012

Max Kettner ist Tutor für Masterstudierende der Medienwissenschaft

Max Kettner
Lupe [1]

Max Kettner ist der einzige Tutor im Fachgebiet. Der Student im fünften Mastersemester Medienwissenschaft ist seit Wintersemester 2010/2011 Tutor ohne Lehraufgaben bei Prof. Dr. Norbert Bolz. Entsprechend einem Beschluss des Akademischen Senats 2008 sind die meisten Tutoren in die Lehre eingebunden und Bachelorstudierende. Max Kettner ist ein seltener Vertreter seiner Art. Der Tutor macht "von allem etwas", wie er sagt, aber ist in erster Linie für die Studierenden da: Er betreut sie bei der Planung mit dem oft undurchsichtigen Modulkatalog und bei Prüfungsanmeldungen. Da gäbe es viele Schwierigkeiten. In Zeiten vor seiner Tutorentätigkeit pflegte er aus Frustration über die erforderlichen Formalitäten zu sagen:"Man sollte schon allein dafür einen Master bekommen,dass man dieses System begriffen und sich überall richtig angemeldet hat."

Einmal pro Woche bietet er Sprechstunden an. Für die Kurse von Prof. Bolz kümmert er sich um Anwesenheits- und Prüfungslisten sowie um die Koordination der angefertigten Hausaufgaben. Darüber hinaus ist er die Person, an die sich die Studierenden bei Fragen zu den Kursen wenden können und die ihnen bei Hausarbeiten und Prüfungen ein wenig die Aufregung nehmen kann.

Zusammen mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat der Tutor zum Beginn des Semesters eine Einführungsveranstaltung angeboten, zu der erstmalig eine Bibliotheksführung und Rechercheschulung gehörte. Da das großen Zuspruch fand, wird nun überlegt, einen Einführungskurs zum wissenschaftlichen Arbeiten einzurichten. Dort könnten die Neuen beispielsweise lernen, wie man eine Gliederung aufstellt, richtig zitiert oder Protokolle schreibt. Max Kettner sagt: "Es gibt welche, die das alles von der Pike auf gelernt haben. Aber diejenigen, die eine eher praktische Vorbildung haben, kennen das alles noch nicht."

Aufgrund der Fülle von Kursen und Prüfungen im Masterstudium lautet sein Rat an die Erstsemester: "Orientiert euch nicht an dem idealtypischen Stundenplan. Studiert so, wie es für euch am besten ist." Ihm selbst fiel es anfangs nicht leicht, sich für das Studium Zeit zu nehmen und für die Zukunft zu lernen und nicht nur bis zur nächsten Prüfung. Um den Stundenplan zu kürzen und den Zeitdruck zu verringern, überarbeiten seine Kolleginnen und Kollegen im Fachgebiet und er den Modulkatalog nach der Maßgabe "mehr Qualität und weniger Quantität". Schließlich gehören zu seinen Aufgaben die IT-Betreuung und die Abstimmung zwischen Sekretariat, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professor. Der Student nimmt einiges von seinem vielseitigen Job mit: Er hat Lehrgänge besucht, sich Neues angeeignet und das wissenschaftliche Arbeiten mit seinem Regelwerk an der Universität schätzen gelernt.

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

"TU intern" Januar 2012

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  • Hochschulzeitung "TU intern" - Januar 2012 [3]
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