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TU Berlin

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Studium & Lehre

Neue Hüllen für den Körper

Freitag, 20. Januar 2012

Architekturstudierende präsentierten im Haus der Kulturen der Welt spektakuläre "Verkleidungen"

Am 9. und 10. Januar gehörte das Haus der Kulturen der Welt im Berliner Tiergarten ganz der Faszination der Körperlichkeit. 160 Architekturstudierende des TU-Fachgebiets "Bildende Kunst" von Prof. Dr. Stefanie Bürkle an der TU Berlin entwarfen und konstruierten im Rahmen des Projektes "Body Build - Körpergebäude" eine transportable Hülle für den eigenen Körper und präsentierten diese "Körpergebäude" der Öffentlichkeit.

Raum sei kein abstraktes Phänomen, subjektive Raumerfahrungen gingen vom eigenen Körper aus, denn als Menschen befänden wir uns mit unserem Leib im Zentrum des uns umgebenden Raumes: Das war die ideelle Ausgangsbasis des Kunstprojekts der Studierenden. Mit dem Bau einer transportablen Hülle für den Körper wollten die angehenden Architekten Entwerfer, Erfinder, Entwickler, Bauherrin, Erbauerin und Nutzerin jeweils in einer Person werden. Das fantasievolle Projekt bildete den Auftakt für den thematischen Schwerpunkt Architektur, den sich das Haus der Kulturen der Welt für 2012 gesetzt hatte. Die Studierenden stellten in einer öffentlichen Werkstattsituation ihre Arbeiten fertig und führten die Resultate in einer performativen Präsentation vor. In Zusammenarbeit mit dem Tänzer Andreas Müller entwickelten sie räumliche Schnittstellen ihrer "Körpergebäude" zum privaten Zuhause, zum öffentlichen Raum unterwegs und zum Foyer des Hauses der Kulturen der Welt. Ein "Body Build" oder "Körpergebäude" stelle eine Verbindung zur Umwelt, zu den räumlichen oder sozialen Gegebenheiten her, so die TU-Künstlerinnen und -Künstler. Material, Form und Funktion sollten entsprechend den Bedürfnissen des Erbauers variieren. Auch könne die Hülle Ausdruck einer inneren Haltung sein: Sie beeinflusse die Motorik und könne so beispielsweise die Interaktion mit anderen Menschen ermöglichen oder verhindern.

Lupe
tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

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