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TU Berlin

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Studium & Lehre

Erste Klasse für die Masse

Freitag, 20. Januar 2012

TU Berlin erhält mehr als zehn Millionen Euro für Qualität in der Lehre aus dem Bund-Länder-Programm

Die TU Berlin hat sich im Wettbewerb um Fördergelder im Bund-Länder-Programm "Für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre" erfolgreich durchgesetzt. Für die Maßnahmen aus ihrem Antrag "Erste Klasse für die Masse" bekommt sie für den Zeitraum bis 2016 rund 10,5 Millionen Euro. Diese zusätzlichen Mittel aus dem von Bund und Ländern vereinbarten Hochschulpakts III werden unter anderem in eine verbesserte Studieneingangsphase investiert.

Mit dem bewilligten Geld will die TU Berlin ihren Studierenden von Beginn an ein qualitativ hochwertiges und forschungsorientiertes Studium anbieten. Denn der Schlüssel zum Studienerfolg - so die These des Antrags - liegt bei den Startbedingungen. Daher werden insbesondere die Grundlagenveranstaltungen der Studieneingangsphase in den MINT-Fächern durch geeignete Studienreformmaßnahmen in Verbindung mit einer besseren Didaktik weiterentwickelt. Durch zusätzliches Lehrpersonal wird die TU Berlin ihre Ausstattung verbessern und das Angebot an E-Learning und projektorientierten Ansätzen deutlich erweitern. Zeitgleich sollen die didaktische und die Beratungskompetenz des neuen Lehrpersonals durch Qualifizierungsmaßnahmen weiter ausgebaut werden. Ein orts- und zeitunabhängiges Lernen und Lehren schafft zusätzliche Flexibilität für die individuellen Bedürfnisse der Studierenden und Familienfreundlichkeit auch für Studierende.

Sieben Millionen Euro für bessere Personalausstattung

Mit etwa sieben Millionen Euro der gesamten Antragssumme wird eine bessere Personalausstattung in den Fakultäten gefördert. Diese Investitionen werden mit Maßnahmen der Weiterbildung und Qualifizierung, der Beratung und Betreuung, mit spezifischen Studienangeboten sowie Infrastrukturmaßnahmen für die erweiterte Nutzung von E-Learning verknüpft. Mit diesem integrativen Ansatz setzt die TU Berlin darauf, dass aus der konsequenten Verknüpfung von quantitativen mit qualitativen Instrumenten der entscheidende Mehrwert für die Lehrqualität und die Studienbedingungen erwächst.

Kulturwandel angestoßen

Mit der Umsetzung des Antrags "Erste Klasse für die Masse" soll ein Kulturwandel im Bereich der Lehre an der TU Berlin angestoßen werden. Das größte Potenzial liegt dabei in der Studieneingangsphase. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass Studierende, die in dieser Phase mit guter Lehre erreicht werden, in Zukunft diese Lehrqualität als Standard einfordern und im späteren Leben selbst in dieser Weise als Multiplikatoren und Multiplikatorinnen wirken werden.

Von den 135 Anträgen wurden 72 zur Förderung ausgewählt. Sie wurden von einem Gremium, bestehend aus zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft, begutachtet.

Näheres über die Inhalte des Programms im Einzelnen:
www.tu-berlin.de/?id=114333

 

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

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