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TU Berlin

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Studium & Lehre

Lehre im Gegenstromverfahren

Freitag, 16. Dezember 2011

TU-Professorin erhält 50 000 Euro für neue Lehrmethoden

Der Campus Charlottenburg hat Potenzial: Idee aus dem Schinkelwettbewerb 2011 "Science City - die unbedingte Universität"
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Der eine Student kann Apps programmieren, der nächste produziert Videos. Aber wie können solche Fähigkeiten die Lehre bereichern? Prof. Dr. Angela Uttke, Leiterin des Fachgebietes Städtebau und Siedlungswesen an der TU Berlin, erhält ein "Fellowship für Innovationen in der Hochschullehre", mit dem solche Medienkompetenzen von Studierenden aufgespürt und in die Gestaltung der Lehre einbezogen werden sollen.

Für ihr Vorhaben "Lehren und Lernen im Gegenstromverfahren", bei dem städtebauliches Entwerfen sowie Darstellungs- und Kartografielehre integriert vermittelt werden, stehen 50 000 Euro zweckgebundene Mittel vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur Verfügung.

Statt Frontalunterricht geht es um gegenseitigen Austausch: Lehrende und Studierende des Bachelorstudiengangs Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin entwickeln und testen gemeinsam neuartige Formate "im Gegenstromverfahren". "In einer Atelieratmosphäre soll ein ‚Von-einander-Lernen' kultiviert werden", erklärt Angela Uttke. "Auf jede Lehrveranstaltung kommen 80 bis 100 Studierende. Wir suchen Wege, sie nicht abzufertigen, sondern sie zu selbstständigem Lernen und einem kreativen Umgang mit bestehenden Ressourcen zu animieren", so die TU-Professorin.

Ermöglicht wird dies mit der Fördersumme von 50 000 Euro, die in Personal, wissenschaftliche Mitarbeiter und vor allem Studierende sowie in die Ausstattung eines geeigneten Lernumfelds fließen sollen. Außerdem werden Workshops mit Partnern aus anderen Universitäten veranstaltet. An dem Projekt sind neben Angela Uttkes Fachgebiet auch der CIP-Pool 29 und der Kartographieverbund beteiligt, beides Institutionen an der TU Berlin.

Das Projekt von TU-Professorin Angela Uttke gehört zu den 16 ersten bewilligten "Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre". Im Rahmen eines gemeinsamen Programms verliehen die Baden-Württemberg Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung sechs Fellowships an Antragsteller aus Baden-Württemberg, fünf gehen durch die Joachim Herz Stiftung nach Ostdeutschland und fünf weitere Förderungen vergab der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft an Hochschulen aus ganz Deutschland, unter anderem an die TU Berlin. Bewerben konnten sich Lehrende aller Fächer. Insgesamt sind in der ersten Ausschreibungsrunde 181 Anträge eingereicht worden.

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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