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TU Berlin

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Studium & Lehre

Bildungsproteste

Freitag, 16. Dezember 2011

"Immer noch die selben Probleme"

Nellie Nickel, Kultur- und-Technik-Studentin und ehemalige AStA-Referentin
Lupe

Zwei Jahre nach den großen Bildungsstreiks erzählt TU-Studentin Nellie Nickel, worum es den Studierenden heute geht. Sie studiert im 5. Semester und ist Vorsitzende der Fachschaftsinitiative "Kultur und Technik". Ein positives Bild zu den Ergebnissen von 2009/2010 könne die ehemalige AStA-Referentin nicht zeichnen. Die Erfolge seien eher klein: "In der Novelle des Berliner Hochschulgesetzes lässt sich beispielweise nachlesen, dass die Hochschulen verpflichtet sind, ein Teilzeitstudium generell zu ermöglichen. Außerdem wurde ein Mindestanteil an freier Wahl aus dem Studienangebot festgelegt." Dem gegenüber stünde zu viel Negatives. Sie sagt: "Politische Mandate werden den Forderungen kaum gerecht." Auch innerhalb universitärer Strukturen gäbe es wirtschaftliche Zwänge, die einer Orientierung an den Studierenden im Weg seien. Deshalb seien es heute noch dieselben Forderungen wie vor eineinhalb Jahren: "Die meisten sind bisher nicht erfüllt. Wir möchten mehr Demokratie, keine Forschung im Interesse der Finanzwirtschaft und des Militärs, die Abschaffung von Zugangsbeschränkungen, insbesondere für Masterstudiengänge, und die kostenlose Nutzung von Infrastruktur." Die Bildungsproteste seien im Kontext eines Rufes von vielen nach einem grundsätzlichen Wandel der bundesdeutschen Politik zu sehen, so die Einschätzung der Studentin. Sie erläutert: "Das liegt meines Erachtens daran, dass die Missstände immer offensichtlicher und eben auch öffentliche Proteste für alle sichtbar werden. Möglicherweise sind diejenigen, die noch wegschauen, durch den Einsatz der Aktiven dazu zu bewegen, sich selbst die Frage zu stellen: Wie will ich leben?"

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

Soziologiemagazin sucht Aktive

Freitag, 16. Dezember 2011

Ehrenamtlich geben Studierende der TU Berlin gemeinsam mit Studierenden von anderen deutschen Universitäten ein Soziologiemagazin heraus. Es lebt von den eingesandten Artikeln der Mitwirkenden, von Tagungsberichten, Rezensionen und soziologischen Beobachtungen. Halbjährlich ruft die Redaktion in einem "Call4Papers" dazu auf, wissenschaftliche Arbeiten in Artikelform einzusenden. Die Beiträge werden von der Redaktion sowie einem wissenschaftlichen Beirat betreut. Interessierte können sowohl in der Redaktion mitmachen als auch Blogbeiträge verfassen. Das aktuelle Heft steht jeweils zum kostenlosen Download bereit und ist auch online zu lesen. Ein gedrucktes Heft kann man vor Ort erhalten, zum Beispiel im "I-café" an der TU Berlin, Franklinstr. 28/29, Raum FR 0057, oder in der Studentischen Studienberatung, Raum FR 2050, bei Richard Bretzger.

www.soziologiemagazin.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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