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TU Berlin

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Studium & Lehre

Rennsportleidenschaft – jede Sekunde

Freitag, 11. November 2011

Wie das Team FaSTTUBe die letzte Saison erlebte – neue Mitglieder willkommen

Das FaSTTUBe-Team
Das FaSTTUBe-Team baut auch für 2012 einen neuen Rennboliden für den Einsatz am Hockenheimring
Lupe

Mit dem Feuerlöscher in der Hand stehen die Teammitglieder auf dem alten Flughafengelände in der Sonne und schauen ihrem "Schrotti" hinterher, während er seine eigenen Rundenzeiten in engen Kurvenfahrten schlägt. Nur der liebevoll gemeinte Kosename des Formula-Student-Wagens der TU Berlin lässt vermuten, dass hinter diesem im Sonnenlicht glänzenden Wagen ein Jahr durchgearbeiteter Nächte und mit Motoröl verschmierter Hände steht.

Die Saison 2011 startete hoffnungsvoll, zwar mit nur einer Handvoll Mitglieder, die aber einen zielstrebigen Zeitplan für den FT2011 entwarfen. Mit einigen neuen Mitgliedern, die frische Motivation in den Uni-Rennstall brachten, erhöhte sich bald die Teamstärke wieder auf 25 angehende Ingenieurinnen und Ingenieure. Freitagabends traf man in den Räumen des "FaSTTUBe"-Teams junge Motorsportbegeisterte, konstruierend über Laptops gebeugt, die Stille nur unterbrochen vom leisen Rascheln der Pizzakartons. Gewichtsreduktion und Wartungsfreundlichkeit waren Hauptthemen der Konstruktionsphase. Dabei blieb das FaSTTUBe-Team seiner Linie treu, die Technik durch die Verwendung durchsichtiger Makrolonverkleidung sichtbar zu machen.

Als die ersten Frühlingssonnenstrahlen durch die hohen Fenster des alten Fabrikgebäudes auf dem TU-Gelände im Wedding auf die Studierenden fielen, die vertieft am Stahlgitterrohrrahmen werkelten, dröhnten die ersten Motorengeräusche durch die Halle. Dann prägten Lieferschwierigkeiten und Fertigungsverzug die nächste Phase, während die FaSTTUBe-Mitglieder versuchten, mit Kartrennen und Grillabenden ihre Motivation aufrechtzu-
erhalten.

Wenige Wochen später an einem Samstagmorgen um drei Uhr: Die Werkstatt ist ungewöhnlich belebt. Junge Frauen und Männer schrauben, kleben und löten am Wagen. Dann durchbricht das Aufbrüllen des Motors die frühmorgendliche Ruhe. Jubel bricht los, als der Bolide die ersten Meter aus eigener Kraft fährt. Intensive Tests folgen, dann fährt eine Kolonne durch das nächtliche Berlin Richtung Süden zum Hockenheimring. Dort sollen das Team und sein Bolide zeigen, was in den Wochen zuvor schon bewiesen war. In den ersten Tagen fährt der FT2011 ausgesprochen zuverlässig. Der souveräne Auftritt wird durch gute Leistungen in den statischen Disziplinen untermauert. Und mit jedem Rennmeter wachsen auch Freundschaften zwischen konkurrierenden Teams. Doch dann: Ein Team in schwarzen T-Shirts steht an der Absperrung und schaut verzweifelt in die Box. Sein Fahrer versucht seit mehreren Minuten vergeblich, den Motor nach nur acht gefahrenen Runden neu zu starten. Schließlich erscheint auf der Anzeigetafel "TU Berlin - DNF": ausgeschieden aus dem wichtigsten Rennen in der spannendsten Woche des Jahres. Ein kleiner Defekt an der Startermechanik hat die erhoffte Platzierung verhindert! Doch das Team weiß: Der Wagen hätte es schaffen können! Auch nach dem Hockenheim-Desaster fährt ihr Rennwagen wieder tadellos. Und das motiviert für die nächste Saison. Wen einmal die Leidenschaft gefesselt hat, der kann nicht so leicht wieder aufhören.

Wer den Motorsport auch hautnah erleben möchte, sein theoretisch erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen, Soft Skills erwerben und mit interessanten Arbeitgebern in Kontakt kommen will, ist im Team willkommen: Montag, 18.30 Uhr, im TIB 13.5, Raum 353, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin. 


www.fasttube.de

Jana Knode, FaSTTUBe / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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