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TU Berlin

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Studium & Lehre

"Alles ist so aufregend"

Freitag, 11. November 2011

Erstsemestertag, Wohnungssuche, Freunde finden und Orientierung an der Uni bestimmten die Anfangsphase der neuen TU-Studierenden

Das neue Semester hat angefangen. Der allgemeine Andrang von Studierenden an den Berliner Universitäten war so groß wie noch nie. Allein an der TU Berlin gab es mehr als 18 000 Bewerber. 5500 Studierende haben sich im Wintersemester 2011/12 immatrikuliert. TU intern hat einige von ihnen über ihre Eindrücke und Erlebnisse der ersten Tage an der Uni befragt.

Felana, 22, Umwelttechnik
Lupe

Die ersten Tage an der Uni waren für mich sehr schön. Ich habe so viele Leute kennengelernt. Die Uni gefällt mir sehr. Alles ist so riesig. Die Professoren sind sehr nett, es ist weniger anstrengend, als ich es mir vorgestellt habe. Am Anfang fand ich es schwierig, mich zu organisieren, aber ich bekam Hilfe von den älteren, Studierenden. Alles ist so aufregend. Ich habe vorher einen Sprachkurs absolviert, ich komme aus Madagaskar. Danach hat mir eine Bekannte geholfen, eine Wohnung in Berlin zu finden. Jetzt wohne ich mit einer älteren netten Dame zusammen. Algebra und Wirtschaft finde ich etwas anstrengend, aber ich denke, ich werde es packen. Am besten an der Uni gefallen mir die Bibliothek und die Mensa, sie sind beide schön groß.

Robert, 25, Stadt- und Regionalplanung
Lupe

Meine ersten Tage an der Uni waren etwas chaotisch, weil man sich erst einmal zurechtfinden musste. Den Stundenplan zusammenzustellen war eine organisatorische Herausforderung. Die Projektvergabe wurde in einem mehrstündigen Prozess durchgeführt. Im Vergleich zu meinem vorigen Arbeitsalltag waren die Tage jedoch recht entspannt. Positiv war, dass ich ein paar nette Kommilitonen kennengelernt habe. Ansonsten kann ich nach einer Woche noch nicht so viel sagen, das Unileben werde ich in den nächsten Wochen, Monaten besser kennenlernen. Der Stundenplan ist überschaubar, wie hoch der Arbeitsaufwand ist, werde ich erst sehen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Bruno, 20, Maschinenbau
Lupe

Es wird noch eine ganze Weile brauchen, bis die Uni für mich zu einem familiären Gebäude geworden ist. Jetzt ist es noch sehr unpersönlich. Die Vorlesungen gefallen mir, aber Lerngemeinschaften haben sich noch nicht gebildet. Ich war gerade ein Jahr in Italien. Für das Ingenieurstudium musste man vorher ein sechswöchiges Praktikum absolvieren. Das und die Wohnungssuche unter einen Hut zu bringen war sehr stressig. Mit meinem Stundenplan bin ich zufrieden. Ich habe 22 Stunden in der Woche und die konnte ich mir recht gut zusammenstellen. Nett war, dass wir zu Exkursionen eingeladen wurden, zu Energieseminaren und zu Schiffsbauwerken. Es war schön, in kleinen Gruppen mit Professorinnen und Professoren zu diskutieren. Dass man sich so viele Sachen übers Internet besorgen muss, ist etwas anstrengend, wenn man keinen gut funktionierenden Drucker hat. Ob mir das Studium gefällt, werde ich sehen.

Ali, 21, Stadt- und Regionalplanung
Lupe

Die erste Zeit an der Uni war abwechslungsreich, spannend und interessant, aber auch sehr chaotisch. Die Anfänge waren etwas unübersichtlich. Die Räume zu finden, aber auch die Projektvergabe hat zu lange gedauert. Wir sind wohl nicht die ersten Studierenden, denen es so geht. Da sollte man schon bemüht sein, eine bessere Lösung zu finden. Der Stundenplan ist super. Montags haben wir nur zwei Stunden, freitags frei. Ich habe vorher eine Ausbildung zum Markt- und Sozialforscher angefangen, wollte aber lieber studieren. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt mehr Zeit für Hobbys haben werde als während meiner Ausbildung, es kann aber sein, dass ich meine Meinung noch ändern werde. Ich freue mich jedenfalls auf mein Studium.

Kamila, 19, Wirtschafts- ingenieurwesen
Lupe

Die ersten Tage waren zur Orientierung da. Alles war gut geplant. Am Freitag haben wir den Stundenplan bekommen. Ich habe auch schon ein paar Leute kennengelernt, dadurch war man nicht so einsam. Mein Stundenplan ist ziemlich voll. Ich konnte mir die Tutorien selbst aussuchen, aber werde zwischen den Veranstaltungen keine Zeit haben, um beispielsweise in der Mensa zu essen, weil ich zwischen Charlottenburg und Wedding pendeln muss. Ich bin fürs Studium nach Berlin gezogen und wohne mit meiner Schwester zusammen, die schon länger hier ist. Es hat etwas gedauert, bis wir eine Wohnung gefunden haben, es war aber weniger problematisch als gedacht. Die Vorlesungen gefallen mir gut. Bei den "Baustoffen" ist zu viel Chemie dabei, aber sonst ist alles so, wie ich es erwartet habe.

Yasemin, 18, Wirtschafts- mathematik
Lupe

Die ersten Tage waren ziemlich anstrengend, da ich Wirtschaftsmathe studiere. Die Vorlesungssäle sind überfüllt und man sitzt sogar manchmal auf dem Boden; das finde ich schlimm. Ich hoffe, dass mir die Tutorien weiterhelfen, weil ich allein mit dem, was der Professor sagt, nicht zurechtkomme. Ansonsten gefällt mir alles. Den Stundenplan zusammenzustellen habe ich mir viel schwieriger vorgestellt, aber es war unkompliziert. Ich habe mir alle Infos aus dem Internet besorgt. Mir gefällt es, dass die Uni so viele verschiedene Gebäude hat und dass man immer weiß, wo man hinmuss. Die Studierenden sind sehr sympathisch und kommen auf einen zu. Wir müssen jede Woche Hausarbeiten abgeben und arbeiten dafür in Gruppen.

Kim, 20, Bauingenieur- wesen
Lupe

Ich habe eigentlich einen ganz guten Eindruck. Die Professoren sind alle ziemlich nett. Was mich gefreut hat, war, dass die Hälfte der Studierenden beim Bauingenieurwesen Mädchen sind. Ich dachte schon, ich wäre die einzige Frau. Ich habe vorher von den anderen gehört, man würde die Räume nicht finden, ich hatte da jedoch keinerlei Probleme. Ich war bisher fast nur im Audimax, das war nicht so schwer zu finden, und in Wedding war es auch kein Problem. Mein Stundenplan ist voller, als ich es mir vorgestellt habe, aber es ist schon in Ordnung. Ich fange oft um acht an, gehe jedoch lieber früh hin als spät, dann habe ich noch etwas vom Tag. Unser Institut in Wedding gefällt mir sehr gut, alles ist ziemlich neu, und es gibt eine große Halle für Experimente. Ich glaube, mein Studium wird hart, aber man weiß, wofür man es macht.

Lupe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

Ein großer Infomarkt rund um den Lichthof lockte viele Hundert neue Studierende zum Erstsemestertag. Der „Preis für gute Lehre“ wurde durch Bernd Hillemeier von der TU Freundesgesellschaft (r.) an Siegfried Blechert (l.), Arne Thomas (2.v.l.) und Christian Mehl vergeben. Fotorückblick unter:
www.tu-berlin.de/?id=109842

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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