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TU Berlin

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Studium & Lehre

Studienstart in El Gouna im Herbst 2012

Dienstag, 05. April 2011

Die drei Studiengänge am ägyptischen TU-Campus werden um ein Jahr verschoben

Tourismus und Bildung am Roten Meer: Silhouette von El Gouna
Lupe

Der für Herbst 2011 geplante Start der drei Studiengänge auf dem ägyptischen TU-Campus El Gouna wird um ein Jahr verschoben. „Die aktuelle Situation infolge der Absetzung der Regierung in Ägypten hat unseren Partner Samih Sawiris veranlasst, die TU Berlin zu bitten, den Beginn der Studiengänge auf das folgende Wintersemester 2012/13 zu verschieben“, erklärt Prof. Dr. Rudolf Schäfer, Gründungsdirektor des El-Gouna-Projekts. Der TU-Alumnus Samih Sawiris, Geschäftsführer der Orascom Housing & Development (OHD), habe darauf hingewiesen, dass derzeit in Ägypten alltägliche Vorgänge und insbesondere Wirtschaftsabläufe noch nicht wieder funktionierten und die Wiederherstellung einer funktionalen Ordnung momentan nicht vorhersehbar sei. In dieser Situation könnten bestimmte Maßnahmen, zu denen sich OHD im Kooperationsvertrag verpflichtet habe, angesichts der knappen Zeit bis zum ursprünglich im Herbst 2011 geplanten Betriebsbeginn nicht garantiert werden.

Das Projekt selbst solle jedoch in keinerlei Weise beschränkt oder gebremst werden, so versicherte Samih Sawiris dem TU-Präsidenten Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach in einem persönlichen Gespräch. Bei dem Projekt handelt es sich um eine seit 2006 geplante und 2010 besiegelte einzigartige Non-Profit Public Private Partnership (PPP). Darin sollen deutsche Dienstleistungen der TU Berlin auf dem rund 10 000 Quadratmeter umfassenden Campus im ägyptischen El Gouna am Roten Meer angeboten werden. Drei Masterstudiengänge wurden dafür von der TU Berlin eingerichtet, die sowohl inhaltlich als auch strukturell ausschließlich deutscher Hochschulgesetzgebung unterliegen und hauptsächlich in Ägypten angeboten werden sollen.

„Der zwangsweise Zeitgewinn ermöglicht es uns, die administrativen Strukturen sowie die Entwicklung und Bewerbung der Studiengänge sorgfältig und ohne Zeitdruck vorzubereiten“, sagt Professor Schäfer. „Der Campus soll schnellstmöglich fertiggestellt werden, sodass wir ihn gegebenenfalls auch vor dem Studienstart nutzen und bewerben können.“ Ein Konzept, das auch ein akademisches Beratungs- und Weiterbildungsangebot für die anstehenden Transformationsprozesse in Ägypten und seinen Nachbarländern vorsehen soll, wird derzeit erarbeitet. Außerdem, so sind die Partner übereingekommen, bestünde nun die Möglichkeit, weitere, von Samih Sawiris ausdrücklich gewünschte mittelfristige Aktivitäten des Zentralinstitutes vorzuziehen. Dazu gehört auch die Gewinnung weiterer Partner. Dabei stellt Samih Sawiris für die anstehenden Arbeiten die notwendigen Mittel zur Verfügung, die die TU Berlin für einen Nachtragshaushalt vorgeschlagenen hat.

tui / Quelle: "TU intern", 4/2011

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