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TU Berlin

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Studium & Lehre

Umweltschutz im Schiffbau

Donnerstag, 17. Februar 2011

Hamburger Reederei übergibt Schiffsmodell an TU Berlin

Das Schiffsmodell zog sofort neugierige Blicke auf sich
Lupe

Auch „Frau Latte“, die Heilige der Schiffbauer, war wieder dabei, um ihren Segen zu sprechen, als ein fast zwei Meter langes Schiffsmodell Einzug in die Räume des Fachgebiets Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der TU Berlin hielt. Es wurde feierlich von Birk Fleischer, Manager der Reederei E. R. Schiffahrt GmbH & Cie. KG, an Fachgebietsleiter Prof. Dr. Gerd Holbach übergeben. Die Hamburger Reederei bedankt sich damit für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet. Das rot-schwarze Schiffsmodell ist eine Nachbildung der 2010 in Dienst gestellten „E. R. Beilun“, eines Massengutfrachters mit einer Tragfähigkeit von 180 000 Tonnen. Fokus der bisherigen Zusammenarbeit von TU Berlin und E. R. Schiffahrt GmbH ist die Entwicklung neuer Konzepte zum Umweltschutz im Schiffbau. So entstanden 2008 in der Diplomarbeit von Gunther Zeitzmann in Zusammenarbeit mit der Reederei die Grundlagen eines Schadstoffkatasters. Darin werden sämtliche beim Bau des Schiffes verwendeten umweltschädlichen Materialien mit ihren Eigenschaften und Vorkommen an Bord erfasst, um so einem umweltschonenden Recycling des Schiffes Rechnung zu tragen. Hintergrund ist die „International Convention for the safe and environmentally sound recycling of ships“. Dieses Reglement der International Maritime Organisation (IMO) soll 2013 für alle Schiffe verbindlich in Kraft treten. „Bereits vor diesem Datum ließ die E. R. Schiffahrt-Reederei eines ihrer Containerschiffe, die ,CSCL Los Angeles’, als erstes Schiff weltweit entsprechend zertifizieren und trägt damit maßgeblich zum Umweltschutz in der maritimen Wirtschaft bei“, so Professor Gerd Holbach. Das Thema Umweltschutz werde auch in Zukunft eine hervorragende Stellung in der Zusammenarbeit einnehmen. Weitere Felder der Kooperation seien Logistik, Komfort und Life-Cycle-Costs im Schiffsbetrieb. Und auch an Versuchsobjekten wird kein Mangel sein. Für neue Projekte sicherte das Unternehmen bereits zu, im Einsatz befindliche Schiffe für Großversuchsmessungen und Technologieerprobungen bereitzustellen.

pp / Quelle: "TU intern", 2/2011

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