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TU Berlin

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Studium & Lehre

Wasser und Energie für Kigoma

Donnerstag, 20. Januar 2011

In Tansania entsteht das nächste Projekt von "Studierende bauen in …"

Viel öffentliches Interesse finden die Besprechungen für das Selbsthilfeprojekt in Kigoma
Lupe

Studierende der Technischen Universität Berlin erarbeiten ein städtebauliches Konzept im Westen Tansanias. Dabei soll eine Gemeinde von 100 Häusern für 1000 Menschen entstehen. Ziel ist es, Menschen einen besseren und sicheren Lebensraum zu schaffen, um Lebensqualität und Arbeitsbedingungen zu verbessern sowie die Förderung der kulturellen Vielfalt und eine Eingliederung in den Wirtschaftskreislauf zu gewährleisten.

Die Hauptverursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen und somit hauptverantwortlich für den Klimawandel, sind die Industrieländer. Unter den Folgen des Klimawandels haben jedoch vor allem die Entwicklungsländer enorm zu leiden. Nicht nur Wetterextreme werden dadurch begünstigt, sondern die Balance der besonders empfindlichen Ökosysteme wird nachhaltig zerstört. Gleichzeitig fehlen diesen Ländern die finanziellen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen zur Anpassung an den Klimawandel. Dieser intensiviert und potenziert daher bereits existierende Probleme in dramatischer Geschwindigkeit und verursacht weitreichende Schäden, die das Leben der Menschen auf dem Land negativ beeinflussen.

41 Architekturstudierende der TU Berlin erarbeiten in Zusammenarbeit mit der Universität von Daressalaam ein Konzept für eine klimafreundliche, ökologische und autarke Siedlung in Kigoma, Tansania. Neben der Erweiterung wirtschaftlicher und sozialer Strukturen ist auch die Auseinandersetzung mit nachhaltiger Energieversorgung sowie ökologischen Wassersystemen für den Entwicklungsprozess maßgeblich. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung von Frauen und Kindern, Schutz der Biodiversität sowie eine nachhaltige Landwirtschaft sind ebenfalls Bestandteil des Siedlungskonzepts und sollen später das Handeln der Bewohner prägen. Zur Verwirklichung eines Hausprototyps werden die Studierenden im Sommer 2011 nach Tansania reisen und dort gemeinsam mit den Einheimischen ein Gebäude errichten. Im Sinne eines Selbsthilfeprojektes werden somit Kenntnisse und Fähigkeiten ausgetauscht und weitervermittelt. Die Studierenden suchen für die Realisierung des Projektes noch Kooperationspartner, Sponsoren und Spender. Für die Finanzierung von Baumaterialien sind sie auf Spenden angewiesen. Die Arbeit der Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist jedoch eine Eigenleistung und wird nicht durch Spenden finanziert.

Unter dem Motto "Studierende Bauen in …" wurden am Fachgebiet Planungs- und Bauökonomie bereits mehrere Projekte in Entwicklungsländern unter der Leitung von Professor Klaus Mertes erfolgreich realisiert. Im Vordergrund dieser Projekte stehen immer der interkulturelle Austausch und die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen vor Ort, welche durch vorsichtige Planung und ein umweltschonendes Bauvorhaben gestärkt und gesichert wird. Um in Kigoma eine nachhaltige Entwicklung anstoßen zu können, ist dieses Projekt auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.

Constantin Jäger, kigomaplus-Team / Quelle: "TU intern", 1/2011

Studierende bauen in Mexiko

/pp/ Ein weiteres Lehrangebot an der TU Berlin, das "Praktikumsseminar Mexiko", verbindet Lernen mit sozialem Engagement und ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, eigene Ideen zum Wohle anderer einzusetzen. Es richtet sich an Studierende der Architektur wie auch anderer Studiengänge wie Bauingenieurwesen oder Landschaftsplanung. Sie sollen ihre Disziplin hier als reale und kreative, interdisziplinäre Arbeit erleben. Im vorbereitenden Wintersemester werden Gebäudeentwürfe bis zur Ausführungsreife erarbeitet, die in der vorlesungsfreien Zeit Mitte Februar bis Mitte April im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca in Kooperation mit der Universidad Nacional Autonoma de Mexico (UNAM) umgesetzt werden. Im darauffolgenden Sommersemester werden Entwurf und Ausführung dokumentiert und veröffentlicht. Das nächste Praxisseminar wird voraussichtlich erst im Oktober 2011 stattfinden.

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