direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Studium & Lehre

Erfolg für den Nachwuchs

Dienstag, 16. November 2010

TU-Professor stellt mit Schülerinnen und Schülern funktionierendes Protein her

Chemische Experimente im Schülerlabor
Lupe

Mithilfe von Chemieprofessor Nediljko Budisa der TU Berlin ist es Schülerinnen und Schülern aus Österreich gelungen, ein funktionstüchtiges Protein der Verdauung, das Enzym Amylase, mit zwei künstlichen Aminosäuren herzustellen. Das Projekt wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem haben die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Ergebnisse auf dem "EU Contest for Young Scientists" in Lissabon vorgestellt. Initiiert und unterstützt von Prof. Dr. Nediljko Budisa vom Institut für Chemie an der TU Berlin führte die Höhere Land- und Forstwirtschaftliche Schule (HLFS) in Ursprung, Österreich, kürzlich ein Projekt zur Synthetischen Biologie durch: Amylase 2.0. Im Rahmen dieses Projekts gelang es den Schülerinnen und Schülern, das Enzym Amylase mit zwei künstlichen Aminosäuren zu kreieren, das sogar aktiver ist als die natürliche Variante. "Dieser Erfolg ist weltweit einmalig und daher ein großer Fortschritt auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie", so Budisa. Die Synthetische Biologie widmet sich der Herstellung von maßgeschneiderten Proteinen. Nediljko Budisa ist im Mai 2010 als Professor für Biokatalyse im Rahmen des Exzellenzclusters "Unifying Concepts in Catalysis" (UniCat) an die Technische Universität Berlin berufen worden. Zuvor forschte er am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) in Martinsried bei München.

jb / Quelle: "TU intern", 11/2010

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.