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TU Berlin

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Studium & Lehre

Wissen für die Stadt

Montag, 17. Mai 2010

Studierende von TU Berlin und Bauhaus-Kolleg untersuchten Orte der Kommunikation in Dessau

Das weltberühmte Bauhausgebäude in Dessau
Lupe

Die Verbreitung hochtechnologischer Kommunikationsnetzwerke ließ die Wissensproduktion zunächst als unabhängig von Raum und Zeit erscheinen. Weltweit entstanden Technologieparks und wissenschaftliche Einrichtungen auf der "grünen Wiese". Doch das führte zu Defiziten, die durch die in den letzten Jahren enorm gestiegene Attraktivität von Städten sowie durch deren wachsende Konkurrenz untereinander offenbar wurden. Persönliche Kontakte und Begegnungen, zufällige Gelegenheiten und direkte Austauschmöglichkeiten an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten sind als wichtige Bedingungen für die Entwicklung und Weitergabe von Wissen erkannt worden. Dafür bietet die Stadt besonders viele Möglichkeiten. Studierende des Masterstudiengangs Historische Urbanistik der TU Berlin und des Bauhaus-Kollegs der Stiftung Bauhaus Dessau untersuchten diesen Gegenstand in Fallstudien am Beispiel der Stadt Dessau. Organisiert und geleitet hatten den mehrtägigen Workshop Dr. Celina Kress vom Center for Metropolitan Studies (CMS) der TU Berlin und die stellvertretende Direktorin des Bauhaus Dessau, Dr. Regina Bittner. Ausgelotet werden sollten dabei die Potenziale der Ressource "Wissen" für die Entwicklung der "schrumpfenden Stadt" anhand der Fragen: Welche Rolle spielen Innovation und Reform in Dessau – der Stadt der Moderne? Welche Traditionslinien der Wissensproduktion gibt es, und welche Bedeutung haben diese heute unter den Bedingungen der Schrumpfung? Welche Wissensnetzwerke existieren?
Nach einer Auftaktveranstaltung am CMS in Berlin wurden in Dessau am Bauhaus die dreitägigen Feldstudien durchgeführt: Sie nahmen lokale Kulturprojekte als Orte für möglichen Wissensaustausch unter die Lupe und versuchten, Orte der Innovation und der Kultur in der Stadt zu lokalisieren sowie den Grad ihrer regionalen und überregionalen Vernetzung zu ermitteln. Zur Präsentation der Ergebnisse waren schließlich die Experten des Themenfelds, Prof. Dr. Ulf Matthiesen (HU Berlin) und Dr. Peter Franz (IWH Halle), als Gastkritiker eingeladen.

Die Kooperation der beiden Studiengänge, die beide mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Methoden das Thema Stadt fokussieren, hat sich so als sehr fruchtbar erwiesen. Die Zusammenarbeit soll in weiteren Projekten fortgeführt werden.

Dr. Celina Kress, Center for Metropolitan Studies / Quelle: "TU intern", 5/2010

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