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TU Berlin

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Studium & Lehre

Der ideale Kinderstadtplan

Montag, 19. April 2010

Studienprojekt und Ringvorlesung zur Beteiligung der Jüngsten an der Verkehrsplanung

Lupe

So mancher erinnert sich an eine Kindheit, in der er auf der Straße gespielt und die Umgebung ohne elterliche Aufsicht erforscht hat. Aber die Zeiten haben sich geändert. Kinder werden zunehmend per "Elterntaxi" bewegt und Eltern, die ihre Kinder unbegleitet zur Schule schicken, gelten schnell als verantwortungslos. Nur langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass neben der Verkehrserziehung eine kindgerechte Anpassung des Umfelds notwendig ist.

Das Land Berlin förderte 2008 ein Modellprojekt, das einen Kinderstadtplan für den Südwesten Kreuzbergs erarbeitete – mit der Beteiligung von Kindern. Dieser sollte die Kinder für ihr Verkehrsumfeld sensibilisieren. Davon unabhängig wurden in einzelnen Bezirken inzwischen ebenfalls mit Kindern Kiezpläne entwickelt, in denen für Kinder wichtige Ziele dargestellt werden.

In einem Studienprojekt, das vom Verkehrswesenseminar der TU Berlin initiiert wurde, sollen diese beiden Herangehensweisen praktisch begleitet werden. Außerdem soll geprüft und bewertet werden, inwieweit sie für eine kindgerechte Verkehrsgestaltung nutzbar sind.

"Das interdisziplinär zusammengesetzte Studierendenteam soll mit frischen Ideen und einem unvoreingenommenen Blick einen ,idealen‘ Kinderstadtplan entwickeln, der zugleich für Kinder und (Verkehrs-)Planer nutzbar ist", erläutert Dipl.-Ing. Jörg Leben, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Verkehrswesenseminar, das Studienprojekt. Es ist in die zweisemestrige Lehrveranstaltung "Projekt im Verkehrswesen-Master" eingebunden. Partner des Projekts sind die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Reinickendorf mit einer Grundschule beziehungsweise einem Kinderfreizeitheim sowie das Land Berlin. Die Lehrveranstaltung wird von einer Ringvorlesung begleitet, bei der nicht nur deutschlandweit anerkannte Experten aus den Bereichen Mobilitätsforschung und Kinderpartizipation vortragen, sondern auch Akteure aus den Berliner Bezirken zu Wort kommen. Eine Beteiligung an dem Studienprojekt ist noch möglich. Nähere Informationen dazu sowie zur Ringvorlesung gibt es auf der Website des Verkehrswesenseminars.

tui / Quelle: "TU intern", 4/2010

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