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TU Berlin

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Studium & Lehre

Hilfe für malawische Waisen mit Vorschule und Maismühle

Montag, 25. Januar 2010

Studierende unterstützen afrikanisches Bauprojekt für Aids-Waisen

Baustein mit Logo als Dank für eine Spende
Lupe

Jeder siebte Erwachsene in Malawi ist mit dem HI-Virus infiziert und jährlich sterben etwa 80 000 Menschen an den Folgen der Immunschwäche. Die Kinder bleiben ohne jede Unterstützung zurück und oft sind sie selbst infiziert. Die malawische Organisation MASUNA (Meaningful Action on HIV/AIDS and support Network) versucht die Situation dieser Waisenkinder zu verbessern. Der MASUNA Campus dient als Anlaufstelle für sie, für aidskranke Jugendliche und Erwachsene. Die Organisation wird ausschließlich von Einheimischen getragen und besitzt seit 2001 ein eigenes Grundstück, wo MASUNA Anfang 2009 mit dem Bau einer Vorschule begonnen hatte, sie aus Geldmangel jedoch nicht fertigstellen konnte. Die geplante Betreuung der 150 Kinder aus dem unmittelbaren Umkreis konnte nicht stattfinden.

In dieser Situation wurde der TU-Student Ray Herlitz auf das Projekt aufmerksam, als er Malawi bereiste. Er knüpfte die notwendigen Kontakte vor Ort und erarbeitete zusammen mit der Organisation eine Art Prioritätenplan. Er konnte so das Land und ganz besonders die dort lebenden Menschen kennen lernen, was für die spätere Arbeit in Berlin und die Entwicklung eines nachhaltigen Konzeptes von großer Bedeutung war. Zurück in Berlin begann ein Team von zehn Studierenden mit Planungen, den Bau tatkräftig zu fördern. Unterstützung fanden sie bei Prof. Rainer Mertes, der an seinem Fachgebiet Planungs- und Bauökonomie unter dem Motto "Studierende bauen in …" bereits mehrere Projekte in Entwicklungsländern erfolgreich umgesetzt hat. Im Herbst 2009 reiste nun, nach der Entwicklung eines nachhaltigen Konzeptes, die Gruppe nach Malawi und baute zusammen mit MASUNA an der Vorschule, dem Aufenthaltsbereich mit Koch- und Essmöglichkeit weiter, um eine Struktur zu schaffen, in der die Kinder nicht nur versorgt und betreut werden können, sondern ihnen durch Bildung die Chance auf eine bessere Zukunft gegeben werden kann. Um sicherzustellen, dass das Projekt auf lange Sicht erhalten bleibt, soll zudem eine Maismühle errichtet werden, durch deren Betrieb die Einheimischen die nötige Finanzgrundlage erwirtschaften können. Das Projekt ist weiterhin auf Spenden angewiesen, ab einer Spendensumme von 200 Euro bedankt sich das Projekt mit einem Baustein mit Logo und Link zur eigenen Homepage.

Mandy Boas / Quelle: "TU intern", 1/2010

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