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TU Berlin

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Offensive Wissen durch Lernen

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Montag, 18. Oktober 2010

Nach fünf Jahren wurde das Programm "Offensive Wissen durch Lernen" (OWL) für die nachhaltige Verbesserung der Lehre an der TU Berlin erfolgreich abgeschlossen

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Zehn Millionen Euro hatte die TU Berlin 2005 in die Hand genommen und ein Programm zur nachhaltigen Verbesserung der Lehre initiiert: "Offensive Wissen durch Lernen" (OWL). "Das Studium an der TU Berlin dauert zu lange, die Seminare und Vorlesungen sind überfüllt und die Geräte für Experimente veraltet. Außerdem stehen wir vor der kompletten Einführung gestufter Studiengänge im Zuge der Bologna-Reform", war die Diagnose des damaligen 1. Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, der heute Präsident der TU Berlin ist. 161 qualitativ hochwertige Multimediaprojekte, Projekte zur Qualitätssicherung und zur Verbesserung der Laborausstattung, zur Weiterbildung, zur Ausstattung mit Tutoren, strategische Projekte und Vorhaben von Studierenden sind seitdem im Rahmen des OWL-Programms vorgeschlagen, geprüft und durchgeführt worden.

Während zweier Antrags- und Auswahlphasen wählten Gutachterteams aus insgesamt 269 Anträgen schließlich 161 zur Förderung aus. Fünf Jahre später wird nun Bilanz gezogen.

"Es freut mich ganz besonders, dass 64 Prozent der Projekte in das Regelangebot der TU Berlin aufgenommen werden konnten", sagt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Huhnt. Er hat als zuständiger Vizepräsident für Studium und Lehre das OWL-Programm weitergeführt und kann nun mit allen Beteiligten ein sehr erfreuliches Fazit ziehen. "Nur ein sehr geringer Anteil von zwei Prozent musste als ,nicht erfolgreich‘ bewertet werden. 14 Prozent der Projekte dagegen erzielten eine große Außenwirkung und wurden als ,ganz besonders erfolgreich‘ bewertet. 31 Prozent bekamen das Prädikat ,sehr erfolgreich‘ und 41 Prozent ,erfolgreich‘. Damit lässt sich sagen, dass das OWL-Programm den erhofften Effekt erzielt hat und zu einer wirklichen Verbesserung der Lehre beitragen konnte."

Vor allem sollte das OWL-Programmgemäß den Bologna-Vorgaben während und nach der Studienreform ein qualitativ hochwertiges Studium mit gestuften Studiengängen an der TU Berlin sicherstellen, die Studienzeit verkürzen und die Abbrecherquote senken. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sollte das bereitgestellte Geld sowohl in die Lehre selbst investiert werden als auch in Bereiche, die sie unterstützen. So flossen die Mittel entweder in langfristig angelegte Reformprojekte oder als Einmalinvestition in Vorhaben zur Strukturverbesserung. Die Qualität überwachte ein Projektcontrolling, angesiedelt beim Referat Controlling und Datenkoordination (CD) der TU Berlin. Außerdem unterlagen die Projekte einer Berichtspflicht. Die inhaltlichen und strukturellen Rahmenbedingungen wurden in den von dem damaligen Vizepräsidenten Jörg Steinbach installierten Netzwerken für die Einführung von Bachelor und Master festgelegt, um eine Bildung auf höchstem Niveau an der TU Berlin mit innovativen Curricula zu gewährleisten. Ebenso waren für die Ausrichtung des Programms die jährlichen Berichte im Rahmen des Kennzahlenprojektes der Hochschulinformationssystem GmbH (HIS) grundlegend.

Zum Wintersemester 2007/08 waren schließlich alle Studienprogramme auf der Grundlage flächendeckender interner und externer Evaluationen aller Studiengänge erneuert und umgestellt.

Die letzten OWL-Projekte wurden zum 31. März 2010 abgeschlossen und ihre Berichte von den Gutachtern bewertet. Einige ausgewählte Projekte präsentieren sich nun am 28. 10. 2010, dem "Tag der Lehre", im Audimax der Universität. Er wurde initiiert, um das OWL-Programm offiziell abzuschließen und die zum Großteil exzellente Arbeit der Beteiligten zu würdigen. "Mit dieser Initiative hat die TU Berlin ihr Bekenntnis zur zentralen Bedeutung einer exzellenten Lehre an einer Forschungsuniversität unterstrichen", so Wolfgang Huhnt. "Wir haben damit einiges erreichen können. Nun wollen wir weiter nach vorne schauen und die nächsten Baustellen in Angriff nehmen. Neben der Vereinfachung der Prüfungsanmeldung, der Verbesserung des Übergangs von den Bachelor- in die Masterstudiengänge, der Flexibilisierung von Studienverlaufsplänen zur Erleichterung von Auslandsaufenthalten und der Verbesserung der Studierbarkeit in den Studiengängen stehen wir vor allem auch vor der Herausforderung, den doppelten Abiturjahrgängen eine faire Chance auf ein erfolgreiches Studium an der TU Berlin zu ermöglichen."

tui / Quelle: "TU intern", 10/2010

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