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TU Berlin

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Lehre & Studium

Verfolgungsjagd durch die Milchstraße

Dienstag, 07. April 2009

TU-Studierende im Finale des internationalen Wettbewerbs unabhängiger Spielentwickler

Erfolgreiche Spielentwickler
Erfolgreiche Spielentwickler: Volker Seeker, Thomas Bedenk und Johannes Giering (v. l.)
Lupe

Ende März wurde es noch einmal spannend. Drei Studierende der TU Berlin wurden für ein von ihnen entwickeltes Computerspiel als "Student Showcase Winner" nominiert und waren als eines von zehn Teams in der Finalrunde in San Francisco im Wettbewerb des Independent Game Festival (IGF) angetreten. Das IGF ist der wichtigste Wettbewerb unabhängiger Spielentwickler weltweit.

Bereits seit drei Jahren bietet Prof. Dr. Marc Alexa in seinem Fachgebiet den Kurs "Game Programming" an. Dort erhalten die Studierenden in Praxis und Theorie tiefe Einblicke in viele verschiedene Bereiche der Wissenschaft rund um Computer und Informatik: in Computer-Grafik, Software-Programmierung, Künstliche Intelligenz oder Computer-Mensch-Interaktion. "Nachdem sie sich Grundlagen angeeignet haben, sollen die Studierenden selbstständig kleine Spielideen entwickeln und diese in spielbare Prototypen implementieren", erklärt Marc Alexa. "Einer davon wird schließlich zu einem vollwertigen Spiel entwickelt."

Ihr Spiel "Zeit2", ein sogenanntes "shoot’em up"-Spiel, entwickelten die Informatikstudenten Florian Schreiber, Johannes Giering und Volker Seeker sowie Thomas Bedenk, Student im TU-Masterstudiengang "Human Factors". Es ist ein Raumfahrtabenteuer quer durch die Milchstraße, dessen verschiedene zeitliche und grafische Ebenen (Levels) eine solche Reife aufweisen, dass das Team in einem ersten Wettbewerb, "Microsoft Dream Build Play", bereits Platz 13 von 350 Beiträgen erreichte und damit das beste deutsche Team war. Auf dem IGF vom 23. bis 27. März 2009 in Kalifornien wurde den Top-Ten-Wettbewerbern und damit auch dem TU-Team ein eigener Messestand zur Verfügung gestellt. "Dort konnten wir den Fachleuten einen Einblick in unser Spiel geben - und interessante Kontakte knüpfen", freut sich Volker Seeker, einer der studentischen Entwickler.

"Die komplette Entwicklung eines Computerspiels umfasst sehr viele Einzelschritte", erklären die Teammitglieder übereinstimmend. "Nur durch viel Engagement und Zeitaufwand konnten wir das Projekt überhaupt in einem so kleinen Team erfolgreich fertigstellen." Vor allem in den letzten Wochen hätten sie sich so manche Nacht um die Ohren geschlagen, um das Spiel "auf Hochglanz zu polieren" und auszubalancieren. Und zum "Hochglanz" gehört natürlich nicht nur der ruckelfreie Durchlauf der verschiedenen grafischen Ebenen. Zum Team gehört Diplom-Designer Lars Fischer von der FH Nürnberg, der Sound und Musik beigesteuert hat. "Nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Unterstützung durch unseren Betreuer Dr. Andrew Nealen haben wir sehr viel gelernt und wertvolle Erfahrungen in Bezug auf Gamedesign, Game Mechanics und Teamwork gemacht."

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 4/2009

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