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TU Berlin

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Studium & Lehre

Die Yacht der Zukunft

Montag, 14. Dezember 2009

Studierende entwickeln ein Lotsentaxi

SWASH könnte bei der Rettung Schiffbrüchiger helfen
Lupe

Die Yacht der Zukunft heißt SWASH (Small Waterplane Area Single Hull). Man muss sich ein SWASH-Schiff als eine Art Trimaran vorstellen. Ein SWASH hat im Vergleich zu einem konventionellen Trimaran eine kleine Wasserlinienfläche, das heißt, der torpedoförmige Hauptverdrängungskörper ist mittig angeordnet und befindet sich unter der Wasseroberfläche, ohne diese zu durchstoßen.

Innerhalb der Lehrveranstaltung Bootsbauprojekt (jetzt „Entwurf und Konstruktion von Small Craft“) am Fachgebiet Entwurf und Betrieb maritimer Systeme ist zu dem Thema SWASH-Schiffe ein funktionsfähiges Modell entstanden, das fünf Meter lang, mit einem 15-PS-Motor ausgestattet und für eine Person zugelassen ist. Bei den Lehrveranstaltungen geht es darum, den Studierenden die Möglichkeiten zu geben, ausgehend von bestimmten Randbedingungen eine Konstruktion zu entwickeln und diese in der Praxis umzusetzen. Dieser Ansatz hat zur Folge, dass an der TU Berlin so etwas wie eine Werft en miniature unter der Leitung von Dipl.-Ing. Sonja Sommer mit Entwurfs- und Konstruktionsabteilung sowie der Bau- und Fertigungsabwicklung entstanden ist. Mit dieser Herangehensweise ist bereits 2007/2008 eine Zwei-Mann-Segeljolle entwickelt und gebaut worden. Ein SWASH-Schiff unterscheidet sich von konventionellen Einrumpfschiffen darin, dass die nötige Stabilität durch die große Breite erreicht wird. Eingesetzt werden könnte das SWASH-Schiff überall dort, wo die aus dem Seegang resultierende Bewegung störend ist, also zum Beispiel bei der Rettung von Schiffbrüchigen, in der Meeresforschung oder beim Lotsenversatz, also der Übergabe von Lotsen auf große Schiffe.

Im Sommer ist das SWASH-Modell auf den Namen "ARtefakt" getauft worden. Es trägt das Sportbootkennzeichen "B-TU 1". Vor einigen Wochen wurde das Modell verschiedenen Lotsenbruderschaften vorgeführt. Sie könnten zukünftige Betreiber sein.

sn / Quelle: "TU intern", 12/2009

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