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TU Berlin

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Studium & Lehre

Online-Helfer mindern Prüfungsstress

Montag, 16. November 2009

Neue Wege in der Lehre der Mathematik erhöhen die Erfolgsquoten

Lernen außerhalb des Hörsaals – E-Learning macht’s möglich.
Lupe

Neue Wege in der Lehre der Mathematik erhöhen die Erfolgsquoten
Auch im WS 2009/10 lernen Studienanfänger an der TU Berlin wieder innovative Lernkonzepte kennen: Gemeinsames Lernen in klassischen Veranstaltungen wie Vorlesung, Übung und Tutorium wird bereichert durch individuelle Trainingsmöglichkeiten mit Internet-basierten Neuen Medien. So wurde dieses Jahr zum ersten Mal den angehenden Studierenden ein Online-Mathe-Brückenkurs angeboten, der den etablierten Präsenzkurs ergänzte.

Für die Studierenden im ersten Semester gibt es E-Learning-Unterstützung in der Computerorientierten Mathematik (CoMa) und bei den "Grundlagen der Elektrotechnik" (GLET). Die Kurse bauen auf Erfahrungen aus der "Linearen Algebra für Ingenieure" auf, in der Neue Medien seit längerem erfolgreich eingesetzt werden.

Der Erfolg der kombinierten E-Learning-Angebote kann sich sehen lassen: In der CoMa wurden 86 Prozent (statt zuvor 63) zur Modulprüfung zugelassen, bei den zugelassenen weiblichen Studierenden war die Steigerung besonders deutlich mit einer Verbesserung von 47 auf 85 Prozent. Das Modul GLET haben 75 Prozent statt zuvor 39 Prozent der Studierenden erfolgreich abgeschlossen.

"Der Online-Mathe-Brückenkurs ist ein Angebot an unsere Studienanfänger, um mathematisch gut vorbereitet in das erste Semester zu starten. Und weil der Kurs online läuft, konnten alle mitmachen, auch wer noch nicht nach Berlin umgezogen war oder arbeiten oder ein Praktikum machen musste", berichtet Prof. Ruedi Seiler, der den Kurs geleitet hat. "Und wir hatten super Tutorinnen und Tutoren, die per Telefon, Mail und Chat geholfen haben, wenn mal mathematisch was nicht sofort klar war."

In der Computerorientierten Mathematik lernen die Erstsemester algorithmische Grundlagen der Diskreten Mathematik und Informatik und den Entwurf und die Analyse von effizienten Algorithmen und Datenstrukturen kennen. Dazu wird auch die Programmiersprache Java gelernt. "Wir setzen hier die Lernplattform ,Mumie‘ ein, denn so kann auch ohne tiefere Java-Kenntnisse der Umgang mit Konstrukten wie Schleifen, Verzweigungen und Datentypen geübt werden", berichten Madeleine Theile und Jens Schulz: „Auch das Implementieren mathematischer Funktionen gelingt problemlos. Die Mumie stellt dabei die notwendige Java-Umgebung zur Verfügung und versteckt die den Studierenden anfangs noch unbekannten Details. Im Verlauf des Kurses vergrößert sich der Umfang der Implementierungsmöglichkeiten bis hin zum Schreiben eigener Klassen.“ Auch beim Meistern der "Grundlagen der Elektrotechnik" hilft die Lernplattform Mumie: Hier ermöglichen interaktive Visualisierungen mathematischer und physikalischer Konzepte eine Auseinandersetzung mit physikalisch-mathematischen Rechenmethoden in der Elektrotechnik. Dabei wird vor allem der enge Zusammenhang von angewandter Mathematik und den Grundlagen der Elektrotechnik in den Vordergrund gestellt und erfahrbar gemacht. Bouchaib Bouhlal, der seit einigen Semestern mit der Mumie lehrt, berichtet: "Hausaufgaben und begleitende freiwillige Prüfungen und Tests in der Mumie geben den Studierenden ein individuelles und sofortiges Feedback und helfen ihnen, im Laufe des Semesters am Ball zu bleiben. Online zugängliche didaktisch aufbereitete Lehrmaterialien und Trainingsangebote helfen, Unklarheiten sofort zu beseitigen und der nächsten Vorlesung wieder besser folgen zu können."

Die TU Berlin wolle im Einsatz multimedialer Lehre eine Vorreiterrolle spielen, sagt Ruedi Seiler. "Dazu brauchen wir auch die Unterstützung der Studierenden: Mitmachen an neuen Kursmodellen, neuen Ideen und konstruktive Kritik einzubringen, das ist enorm wichtig. Wir hoffen jedenfalls, dass auch in diesem Semester der Einsatz Neuer Medien die Lehre belebt und das Lernen interessanter und spannender macht."

Dr. Silke Meiner, Institut für Mathematik / Quelle: "TU intern", 11/2009

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