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TU Berlin

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Studium & Lehre

"Wie nachhaltig sind Sie?"

Montag, 18. Mai 2009

Der "Umweltschutz" scheint in der Bevölkerung oberste Priorität zu haben, wenn es um Nachhaltigkeit geht. 92 Prozent der Befragten einer - nicht repräsentativen - Umfrage gaben dies an. Studierende hatten Besucherinnen und Besucher der "Langen Nacht der Wissenschaften" 2008 befragt, um zu veranschaulichen, womit sie sich am Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung der TU Berlin beschäftigen.

Auf den weiteren Plätzen folgten "globale Armutsbekämpfung", "soziale Gerechtigkeit", "Schutz der Arten" und "Klimawandel" mit 80, 79, 76 und 73 Prozent. Der Fragebogen war absichtlich kurz gehalten, um nicht abzuschrecken und am gleichen Abend noch eine Auswertung präsentieren zu können. Unter den Teilnehmenden entspannen sich dabei oft lebhafte Diskussionen. Weitere Ergebnisse, die die Studierenden und ihr Dozent, Alex Demirovic´, protokollierten: Die Themen "Innere Sicherheit" und "Einwanderung" (47 und 39 Prozent) spielen offenbar eine geringere Rolle als öffentlich wahrgenommen, Sozialstaatliches wie "Arbeitslosigkeit", "gute Arbeit" und "Ausbau der sozialen Sicherung" (67, 66 und 50 Prozent) nehmen einen mittleren Platz ein.

94 Prozent verstehen unter Nachhaltigkeit den "schonenden Umgang mit Ressourcen" und "risikoarme Technologien". Aktuelle Lösungsvorschläge für Umweltprobleme wie "Umstellung auf Biosprit", "Förderung der Kernkraft" oder auch die "Lösung des Hungers in der Welt durch Gentechnik" sieht die Mehrheit eher skeptisch.

tui / Quelle: "TU intern", 5/2009

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