direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Start ins Wintersemester

Rohstoffe sparen mit Fahrrädern aus Bambus

Montag, 12. Oktober 2009

Hochschulgruppe "grüneUni" sucht Studierende für ökologische Projekte

Zwölf Millionen Euro für Strom, Heizung und Wasser verbrauchte die TU Berlin laut Umweltbericht im Jahr 2007. Wie diese Kosten und auch die Folgen für die Umwelt gesenkt werden können, überlegt Thomas Albrecht, der Umweltbeauftragte der TU Berlin. Doch auch Studierende machen sich Gedanken. Fünf TU- und zwei FU-Studierende haben sich zur Hochschulgruppe "grüneUni" zusammengetan und bieten ein buntes Potpourri an Projekten an, in denen Studierende nach Interessenlage besonders zum Thema Energiesparen arbeiten können.

Die Mitglieder der Gruppe kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Maschinenbau, Verkehrswesen, Soziologie, Energie- und Verfahrenstechnik, Informationstechnik im Maschinenwesen und Volkswirtschaftslehre. Sie wollen "grüne Unis" aus Universitäten machen. "Es wird in der Gesellschaft zu wenig getan für eine nachhaltige Entwicklung. Und gerade Universitäten als gesellschaftliche Wissensvermittler und Multiplikatoren sollten, auch auf diesem Gebiet, Vorbild sein", meint "grüneUni"-Mitglied Thomas Finger.

Auf ihrem Kongress "Bessernutzen- für eine zukunftsfähige Welt" im Mai dieses Jahres warben sie um mehr politisch-ökologische Anstrengung für eine nachhaltige Entwicklung. Produktionsgüter wie PCs, Kleider oder Fahrräder sollen nach ihrer Vorstellung stärker wieder- und weiterverwendet werden.

Gerade Fahrräder liegen den Studierenden am Herzen. Dafür haben sie unter anderem das Projekt "Bambusrad" ins Leben gerufen, mit dem Ziel, eine anerkannte Projektwerkstatt einzurichten, in der Studierende selbstbestimmt lernen und für die auch Leistungspunkte vergeben werden können. Anhand von Bambus wollen sie dort zeigen, dass auch aus nachwachsenden Rohstoffen ein Fahrrad konstruiert und gebaut werden kann. "Das würde sowohl beträchtliche Ressourcen als auch Energie sparen", so Thomas Finger. "Wir wollen damit auf nachwachsende Rohstoffe als ernst zu nehmende und hochwertige Konstruktionswerkstoffe hinweisen." Außerdem ist eine integrierte Vorlesung zur „Sozialen Ökologie“ geplant. Für alle diese Aktivitäten sucht die "grüneUni" noch aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Übrigens: Dass sich eine Änderung des Verhaltens überall nur mühsam durchsetzt, davon zeugt die vernachlässigte Blumengießliste, die das Überleben der Grünpflanze sichern soll.

Nadja Zivkovic’ / Quelle: "TU intern", 10/2009

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.