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TU Berlin

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Lehre & Studium

Studentische Wohnträume

Montag, 15. Dezember 2008

Wohnheime Siegmundshof und Hardenbergstraße werden modernisiert

So soll Siegmundshof bald aussehen
(Fotomontage)
So soll Siegmundshof bald aussehen (Fotomontage)
Lupe [1]

Neue Wohnzeiten brechen an für Berlins Studierende. Gleich zwei studentische Wohnheime des Studentenwerks werden saniert, modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Anfang 2008 begann der Umbau des Studentenwohnheims Hardenbergstraße auf dem TU-Campus. Das in die Jahre gekommene Gebäude, in dem seit vielen Jahrzehnten auch die Verwaltung des Studentenwerks untergebracht ist, wird von Grund auf saniert und modernisiert. Modern ausgestattete Apartments treten an die Stelle von Einzelzimmern und Toiletten auf dem Flur. Die Studierenden, die dort noch wohnten, bekamen für die Bauzeit alternative Wohnplätze angeboten. Voraussichtlich Mitte 2009 sollen die Arbeiten nun abgeschlossen sein. „Wir werden mit der Verwaltung etwa im Mai 2009 wieder einziehen“, sagt Jürgen Morgenstern vom Studentenwerk. „Auf jeden Fall zum Wintersemester 2009 wird das gesamte Gebäude wieder voll zur Verfügung stehen.“ Ein großzügiges Kunden-Center für Beratungs- und Betreuungsdienste des Studentenwerks ist ebenfalls vorgesehen und im Bau.

Im Stadium der Planung befindet sich die Studentenwerks-Wohnanlage Siegmundshof nahe der TU Berlin. Auch hier ist energetische und strukturelle Erneuerung dringend notwendig. "Die Anlage stammt aus dem Jahr 1961. Seitdem ist neben Bestandserhaltung nichts mehr passiert", erklärt Susanne Hofmann. Sie ist freie Architektin und leitet das studentische TU-Projekt „Die Baupiloten“. Die Baupiloten haben sich im Auftrag des Studentenwerks nun der Sache angenommen. Neben einer energietechnischen Überholung soll vor allem auch eine entscheidende Verbesserung des Wohnklimas und der Attraktivität des Komplexes erreicht werden. Susanne Hofmann und ihren "Baupiloten" war klar: Hier ist eine zukunftsweisende Vision gefragt. "Ökopop Siegmundshof" heißt nun das Ergebnis, das sie den Verantwortlichen Mitte November präsentiert haben. Das Gebäudeensemble – ein dreizehngeschossiges Hochhaus, umgeben von drei-, vier- und fünfgeschossigen Gebäuden sowie Pavillons und viel Grünfläche – ist denkmalgeschützt. Aus dem Klima der Anonymität wollen die studentischen Architekten unter Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer die Orte, die eine Alltagsmonotonie ausstrahlen, transformieren und reanimieren. Neben klassischen Baumaterialien setzen sie dabei auch sogenannte ephemere Stoffe wie Licht und Luft, Wärme und Klang ein. Mit aufwendiger Feldforschung über die Wohnideen und Wunschvorstellungen der Bewohner von gesundem, umweltbewusstem Zusammenleben mitten in der Stadt ist ein verkehrsberuhigtes Konzept entstanden, das kleine Wasserfälle, Inline-Skaterbahn, Terassenanlagen, Uferwanderwege mit Cafémobil und 600 Quadratmeter großem selbstreinigendem Naturpool zum Schwimmen und Entspannen umfasst. In den Häusern entwickeln sich, neben der ökologischen, technischen Erneuerung, aus den alten Einzelzimmerfluren private und Gemeinschaftswohnbereiche, Wintergärten und Terrassen, die sowohl gemeinsames Wohnen als auch Zurückgezogenheit möglich machen. Das Konzept stieß auf offene Ohren. Jetzt verhandelt das Studentenwerk, um das nötige Baugeld aufzutreiben.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 12/2008

www.studentenwerk-berlin.de [2]
www.ökopop.com [3]

"TU intern" Dezember 2008

  • Online-Inhaltsverzeichnis [4]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - Dezember 2008 [5]
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