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Sonniger Lebenswandel

Montag, 14. Juli 2008

Studierende wollen Bewusstsein für nachhaltige Energiewirtschaft in der Uni schärfen

Gemeinschaftsinfostand von Wikiwoods und "grüne Uni"
Gemeinschaftsinfostand von Wikiwoods und "grüne Uni"
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Die Uni soll "grün" werden. Das ist keineswegs parteipolitisch gemeint. Vielmehr gründete sich Anfang 2008 eine studentische Vereinigung, die sich selbst überparteilich nennt, die "grüne Uni an der TU Berlin", und die sich zum Ziel gesetzt hat, nachhaltiges Denken und Handeln an der TU Berlin zu fördern. "Wir wollen die vorhandenen Ansätze aus Lehre und Forschung in den Vordergrund rücken, wie die aus Lehrveranstaltungen zu erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit, das Energieseminar oder Projektwerkstätten", erklärt Student Thomas Finger. "Diese sollen ausgebaut werden. Daraus soll schließlich eine Vision für eine ‚grüne‘ Weiterentwicklung der Universität entworfen werden." Studierende sollen dabei auch ihr eigenes Verhalten reflektieren und Wege für einen bewusst nachhaltigen Lebenswandel finden. "Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass neben dem technologischen Know-how in Lehre und Forschung auch ökologische und soziale Aspekte ausreichend berücksichtigt werden." Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Energie und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe. Zuletzt organisierte das Team im Rahmen der "Woche der Sonne", einer bundesweiten Infoveranstaltung zum Thema Sonnenenergie im Mai, Infostände an der TU-Mensa in Kooperation mit verschiedenen anderen Gruppen sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema, bei der auch externe Experten eingeladen waren.

In nächster Zukunft geplant sind Exkursionen zu Berliner und Brandenburger Unternehmen und Projekten, die sich mit erneuerbaren Energien, nachwachsenden Rohstoffen und nachhaltigem Denken und Handeln beschäftigen, eine "Pure Energy Party - beam me up!" und eine Hochschulumfrage, die unter anderem die Einstellung Studierender bezüglich Nachhaltigkeit eruieren soll. Außerdem plant die Gruppe, eine Projektwerkstatt zum Thema nachwachsende Rohstoffe einzurichten. "Wir suchen noch Aktive zum Mitmachen. Zum Beispiel in den Teams ‚Aktion & Infostände‘, ‚Multimedia & Layout‘, ‚Interview & Presse‘ oder ‚Kooperation & Vernetzung‘", wirbt Thomas Finger. Wöchentliche Treffen finden mittwochs um 18 Uhr im Erweiterungsbau der TU Berlin statt, Raum EB 226.

pp / Quelle: "TU intern", 7/2008

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