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TU Berlin

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Studium & Lehre

Ideen für das Open-Air-Theater

Montag, 19. Mai 2008

Studierende entwarfen Modelle für eine Shakespeare-Spielstätte in Berlin

Entwürfe für das Shakespeare-Theater
Einfache Mittel und doch effektvoll: zwei von den vier prämierten Entwürfen für das Shakespeare-Theater, die in kurzer Zeit auf- und abbaubar und mit LKWs transportabel sind
Lupe

Nach vielen Jahren im Zelt will die Shakespeare Company Berlin nun dem großen englischen Dramatiker ein festes Theater widmen, ein Globe Theatre nach Londoner Vorbild. Im "Park an der Spree" in der Mühlenstraße soll damit eine neue kulturelle, architektonische und touristische Attraktion entstehen. Dazu war mit Unterstützung eines Sponsors anlässlich des 444. Geburtstages des Dichters William Shakespeare ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben worden.

Zwölf studentische Projektgruppen der TU Berlin hatten sich unter Leitung von Birgit Klauck und Bernhard Sill vom Institut für Architektur in einem praxisnahen Entwurfsseminar beteiligt. Am 23. April wurden in einer öffentlichen Jurysitzung im Architekturforum der TU Berlin vier Siegermodelle gekürt.

500 Plätze sollte die Spielstätte haben, von allen Plätzen muss die Bühne gut einsehbar sein und das Theater muss innerhalb von zwei Wochen abgebaut werden können. Das gehörte zu den Vorgaben.

Die prämierte Arbeit von Lisa Plücker ging von dem Thema "Natur" aus, das im Werk von Shakespeare eine wichtige Rolle spielt. Die Stützen sind wie Baumstämme gestaltet, Baumkronen bilden das schützende Dach. Gelungen auch wegen der städtebaulichen Einordnung, war das Urteil der Jury.

Monika Raddatz, Anne Prellwitz, Moritz Stork und Tamara Regosz interpretierten in ihrem ausgezeichneten Entwurf das historische Thema mit einfachsten Mitteln neu, ein abgeschrägtes Dach und eine effektvoll inszenierte zweite Haut. Das Projekt von Susanne Trumpf und Konrad Braun besticht durch seine Flexibilität. Es kann verschiedene Grundrisse einnehmen und ist, in Boxen verpackt, mit wenigen LKWs abzutransportieren. Stephanie Larassatis und Bayar Badamkhands Arbeit beeindruckte neben ihrer dynamischen Form mit großer städtebaulicher Wirkung auch durch die unmittelbare Nähe von Zuschauer und Schauspieler im Theater. Diese vier Projekte werden in den nächsten Monaten weiter verfeinert.  

tui / Quelle: "TU intern", 5/2008

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