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TU Berlin

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Studium & Lehre

Fliegen, ohne abzuheben

Montag, 28. Januar 2008

Neuer Flugsimulator für Lehre und Forschung an der TU Berlin

Blick in das Cockpit des neuen Fligsimulators "Sephir"
Blick in das Cockpit des neuen Fligsimulators "Sephir"
Lupe

Endlich ist es so weit: Der Flugsimulator SEPHIR ist funktionsbereit und steht für Lehr- und Forschungszwecke zur Verfügung. SEPHIR ist die Abkürzung für "Simulator for Educational Projects and Highly Innovative Research". Studierende im Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität der TU Berlin sollen fortan an SEPHIR die Theorie aus den Vorlesungen in Simulatorübungen verfestigen. "SEPHIR ist ein sogenanntes generisches Cockpit", erklärt Prof. Dr.-Ing. Robert Luckner, "ein Cockpit, das verschiedenen modernen Verkehrsflugzeugtypen entspricht." Mit einem Spiegelsystem wird die Landschaft mit Landebahn und anderen Flugzeugen in das Cockpit projiziert und zwar so, dass das Auge ins Unendliche fokussiert. Seitenruderpedale, Schub-, Klappen- oder Fahrwerkshebel sind originale Flugzeugteile, damit Flugeigenschaften richtig bewertet werden können. Robert Luckner ist überzeugt: "Bei der Ausbildung von Luft- und Raumfahrtingenieuren ist es unumgänglich, dass die Studierenden die dynamischen Flugeigenschaften sozusagen am eigenen Leib erfahren."

Als Robert Luckner 2005 an die TU Berlin berufen wurde, brachte er den Flugsimulator mit. Er war ein Geschenk der Airbus Deutschland GmbH an die TU Berlin aus Anlass der Berufung ihres Entwicklungsspezialisten. Ursprünglich wurde SEPHIR als Simulator für ein 100-sitziges Verkehrsflugzeug entwickelt. Der Umzug des Flugsimulators von Hamburg nach Berlin, die Installation, die vielen Umbauarbeiten zur Anpassung an die räumlichen und technischen Gegebenheiten,  der Einbau zusätzlicher Komponenten sowie die Erneuerung aller Simulationsrechner mit ihren Schnittstellen - es war ein langwieriger, aber lohnender Prozess.

vbk / Quelle: "TU intern", 01/2008

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