direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Genderforschung für die Lehre

Es muss nicht immer Maschinenöl sein

Freitag, 15. Februar 2008

Beispiele, wie Seminare und Praktika für beide Geschlechter interessant sein können

In der Gender-Beratung des OWL-Projektes "Modernisierung physikalischer
Grundpraktika" wurde nach Wegen gesucht, die Studentinnen besser zu motivieren. Es war aufgefallen, dass sie sich in den Lehrveranstaltungen
sehr zurückhielten. Ziel der Beratung war es, Versuche zu finden,
die für beide Geschlechter interessant sein könnten. So wurde vorgeschlagen,
das Thema Rollreibung nicht mehr am Auto zu diskutieren,
weil sich Studentinnen davon weniger angesprochen fühlen, sondern an
Inline-Skates. Auch das Thema zähe Flüssigkeiten muss nicht ausschließlich
am Beispiel von Maschinenöl behandelt werden. Stoffe aus der Medizin
wie zum Beispiel Blut würden sowohl Studentinnen als auch Studenten
interessieren. Das Projekt "Intelligentes Fliegendes System" tat sich
bisher schwer, Frauen zu werben. In der Gender-Beratung wurde angeregt,
darüber nachzudenken, ob Studentinnen dem Projekt deshalb ablehnend
gegenüberstünden, weil es bislang als ein geschlossener Club von
Bastlern und Tüftlern daherkommt. Zudem müssten Berufe in der Luftund
Raumfahrt für Ingeneurinnen aufgezeigt werden. Beim Projekt
"Strömungslehre zum Anfassen" sollten für die Experimente sowohl
homogene Frauen- und Männerteams als auch gemischte Gruppen
gebildet werden, um darüber zu reflektieren, welches Team wie zu welchen
Lösungen gelangt.

Quelle: "TU intern", 2-3/2008

Lesen Sie auch:

  • Frauen lernen anders als Männer [1]

"TU intern" Februar/März 2008

  • Online-Inhaltsverzeichnis [2]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - Februar/März 2008 [3]
------ Links: ------

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.
Copyright TU Berlin 2008