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TU Berlin

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Studium & Lehre

Beobachtungen durch die Kamera

Montag, 14. April 2008

Neues Studienreformprojekt "Videolabor für Sozialforschung"

Analyse der Interaktion von Mensch und Technik per Video
Analyse der Interaktion von Mensch und Technik per Video am speziellen Sitzungstisch aus der hauseigenen Tischlerei: Bernt Schnettler (Mitte) und sein Team
Lupe

Die Qualitative Videoanalyse ist ein recht junges Verfahren der empirischen Sozialforschung. Das TU-Institut für Soziologie - Fachgebiet Allgemeine Soziologie und Theorie Moderner Gesellschaften unter Leitung von Prof. Dr. Hubert Knoblauch - zählt zu den international Führenden auf diesem rasch expandierenden Feld. Dafür wurde in den letzten Jahren ein spezielles Forschungslabor an der TU Berlin aufgebaut. Um den Studierenden mehr Möglichkeiten der Teilhabe in der Praxis zu geben, wurde nun ein neues Studienreformprojekt bewilligt und das Forschungslabor mit weiteren Arbeitsplätzen ausgebaut.

Visuelle Daten gewinnen für die qualitative sozialwissenschaftliche Forschung eine stark wachsende Bedeutung. Die neuen Technologien, gerade auch das sogenannte Web 2.0 mit vielen Videoanwendungen, zeigen den zunehmenden Einfluss des Visuellen. Dieser Entwicklung wird in der Forschung durch eine Verlagerung von den bislang stark auf die Textanalyse konzentrierten Verfahren zu den audiovisuellen Methoden Rechnung getragen. Insbesondere Videodaten werden dabei erhoben und ausgewertet. Videoanalysen sind daher für die Technografie, zu der am Institut maßgeblich geforscht wird, ein wichtiger methodischer Zugang. "Da das Forschungslabor ein Alleinstellungsmerkmal besitzt, ist auch der Kompetenzerwerb in diesem Labor für die Studierenden ein entscheidender Qualifizierungsvorteil", erklärt Dr. Bernt Schnettler, der unter anderem das Videolabor für die studentische Nutzung koordiniert. Einführungs- und Forschungsseminare sollen hier stattfinden, ebenso wie die Arbeit an Abschlussarbeiten, die sich vor allem mit der Analyse der Interaktion von Gesellschaft und Technik beschäftigen.

pp / Quelle: "TU intern", 4/2008

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