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TU Berlin

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Studieren an der TU Berlin

Studierende bauen den ersten Buddy-Bären aus Beton

Montag, 18. Juni 2007

TU-Pressestelle. Lars Paulat legt letzte Hand an den Buddy-Bären
Lupe

Am Anfang stand die Lange Nacht der Wissenschaften im Jahr 2005. Da begeisterte TU-Professor Dr.-Ing. Bernd Hillemeier vom Fachgebiet Baustoffe und Baustoffprüfung Dr. Klaus Herlitz und seine Frau Eva Herlitz, Initiatoren der Aktion "Buddy-Bär Berlin Show", mit einem Vortrag über Beton und dessen Vorzüge. Bei einem späteren Gespräch im Büro von Klaus Herlitz war man sich rasch einig: Ein Hightech-Buddy-Bär wird benötigt. Professor Hillemeier trug die Idee an seine Studierenden des Bauingenieurwesens weiter. Angeregt durch seine Vorlesungen fingen Jeldrik Mainka, Philipp Schüler und Lars Paulat Feuer. Sie wollten den ersten Buddy-Bären aus Beton bauen.

Ein Jahr lang haben die drei an dem Bären getüftelt, getestet und gewerkelt. Manche Idee wurde verworfen, mancher Rückschlag erlitten, aber am Ende entstand ein kleines Kunstwerk: ein Buddy-Bär, so groß wie seine Kollegen aus Kunststoff, allerdings eben aus Beton, genauer gesagt aus fünf verschiedenen Betonarten. Wobei man aber erst auf den zweiten Blick erkennt, dass es sich wirklich um Beton handelt. Das Herzstück besteht aus lichtdurchlässigem Beton der Firma Litracon. Dadurch wird es möglich, dank eines LCD-Displays im Innern des Bären, eine leuchtende Schrift auf dessen Bauchoberfläche anzuzeigen. Das Besondere: Wer ein Handy besitzt, kann eine SMS an den Bären schicken, die dann auf dessen Bauch erscheint.

Die Pranken des Bären wurden aus schwarzem Beton hergestellt, der Kopf und die Arme aus einem selbstverdichtenden Beton. Der Körper besteht aus einer weißen Betonmischung, wie sie auch ein Hersteller von Parfumflakons verwendet. Die Beine bestehen aus Infraleichtbeton, der sich warm anfühlt und auch als Wärmedämmung eingesetzt werden kann. Daran sieht man, dass der moderne Baustoff Beton schön und ästhetisch wirken und interessante Anwendungsmöglichkeiten bieten kann.

In der Langen Nacht der Wissenschaften am 9. Juni wurde der Beton-Bär zum ersten Mal dem Publikum gezeigt. Besucherinnen und Besucher waren aufgefordert, Namensvorschläge einzureichen, die Auswahl des Namens dauert noch an. Als Preis für den besten Vorschlag winkt ein Miniatur-Buddy-Bär. Später wird der Beton-Bär im Rahmen der Buddy-Bär-Aktion zugunsten des Kinderhilfswerkes von UNICEF versteigert.

cho / Quelle: "TU intern", 6/2007

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