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TU Berlin

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FaSTTUBe bei Formula Student

Dienstag, 14. August 2007

Mit dem Boliden FT 2007, dem neuen Rennsportwagen der TU Berlin, ist das FaSTTUBe-Team vom 8. bis zum 12. August am Hockenheimring angetreten

Bereits am zweiten Tag ihrer Ankunft in Hockenheim hatte das FaSTTUBe-Team mit unerwarteten Schwierigkeiten zu kämpfen: Änderungen im Reglement bezüglich der Auspuffanlage waren nicht kommuniziert worden. Die ganze Nacht hat das Team durchgearbeitet, um den neuen Regelungen gerecht zu werden.

Die statischen Tests bestand der FT 2007 ohne Probleme: Gestestet wurde sein Stand auf 60 Grad geneigter Ebene ohne zu kippen, seine Lautstärke und die Bremsen wurden überprüft. Anschließend standen der Design-Event, Cost-Report und die Business-Plan-Präsentation auf dem Tagesplan. Das Team musste seine Konstruktionsentscheidungen vor den Juroren rechtfertigen sowie einen Kostenbericht vorlegen und belegte den 23. Platz von insgesamt 59 Teams.

Als letzter Teil des Wettbewerbs begannen am 11. August, dem fünften Tag des Wettkampfs, die sogenannten "Dynamischen Events". Dazu gehörten Skid-Pad, das Fahren einer "8" auf Zeit, Acceleration, der  Beschleunigungswettbewerb, und Auto-Cross, das Fahren eines abgesteckten Kurses auf Zeit. All diese Disziplinen hat das FaSTTUBe-Team erfolgreich absolviert. Mit einer Rundenzeit von 5,1 Sekunden ließ der Boliden FT 2007 beim Skid-Pad fast das gesamte Feld hinter sich. Da dabei ein paar der Kegel in Mitleidenschaft gezogen wurden, handelte sich das Team einige Strafsekunden ein.

Am 12. August, dem sechsten und letzten Tag des Wettbewerbs, wurde die Ausdauer des Fahrzeugs getestet. Der Endurance-Wettbewerb ist die Königsdisziplin der Formula Student und macht über ein Drittel der Gesamtwertung aus. Der Wagen muss sich auf einer Strecke von etwa 20 Kilometern bewähren. Auf halber Strecke ist ein Fahrerwechsel bei ausgeschaltetem Motor vorgeschrieben. Dabei muss eine Zeitobergrenze von drei Minuten eingehalten werden, wonach der Wagen aus eigener Kraft wieder anspringen muss. Erfahrungsgemäß gelingt dies nur 30-40 Prozent aller Teams. Diese Disziplin entscheidet also maßgeblich über Erfolg oder Niederlage eines Teams.

Sicher absolvierte der FT 2007 die erste Hälfte der Strecke. Nach dem Fahrerwechsel geschah aber das Unglück: Der Wagen sprang nicht wieder an und das FaSTUBe-Team schied aus dem Endurance-Wettbewerb aus. Nach dem Rennen bekam das enttäuschte Team hohen Besuch: Hans Demant höchstpersönlich, Geschäftsführender Gesellschafter von Opel, kam in die Box des TU-Teams und machte den Jungs (und dem Mädchen) wieder Mut. Selbst im professionellen Motorsport stünden solche Rückschläge auf der Tagesordnung. Das Wichtigste in solchen Momenten sei, nach vorn zu blicken. Letztendlich belegten sie den 31. Platz. Mit einem der geringsten Budgets in diesem Wettbewerb ist das trotz allem ein Grund stolz zu sein.

Eine erste Analyse vor Ort ergab, dass der Ausfall im Endurance-Wettbewerb an der Batterie gelegen hat. Vier Wochen hat das TU-Team um diesen Fehler zu beheben und den FT 2007 noch zu verbessern. Dann treten sie vom 21. bis zum 23. September in Italien erneut beim Rennen an.

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Medieninformation vom 7.8.2007