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Internationales

Berlin-Oxford

Montag, 29. Juli 2019

Was Oxford und Berlin ­gemeinsam erforschen

Im Dezember 2017 besiegelte erstmals ein Memorandum of Understanding eine Partnerschaft aller vier Berliner Verbunduniversitäten (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin) mit einem internationalen Partner auf institutioneller Ebene. In der daraus entstandenen OX/BER Research Partnership forschen die Berliner Wissenschaftler*innen gemeinsam mit Kolleg*innen der Oxford University zu Forschungsfragen aus den Bereichen MINT, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Medizin. Eine extra eingesetzte Expertenkommission wählte aus den 70 ersten Einreichungen 29 Projekte aus, die mit 450 000 Euro gefördert werden. Die meisten haben bereits im Januar 2019 die Arbeit aufgenommen. An der TU Berlin sind davon fünf Projekte angesiedelt:
Im Bereich Künstliche Intelligenz forschen die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Alejandro Kacelnik (Oxford) und Prof. Dr. Oliver Brock im Projekt „Parrobots – Understanding physical problem solving in parrots and robots“.
„Towards Fairer Work in the Digital Gig Economy“
heißt das Projekt von Oxford-Professor Mark Graham und Dr. Maren Borkert (TU Berlin), das im sozialwissenschaftlichen Bereich die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt erforscht. Mit sozialwissenschaftlicher Stadtplanung beschäftigt sich das Projekt „Cities need what they can’t plan fully: Migration, diasporas and planning for cosmopolitan urbanity“, das bei TU-Professorin Dr. Felicitas Hillmann angesiedelt ist, die zusammen mit dem Oxford Centre on Migration, Policy and Society (COMPAS) arbeitet. Die Partizipation und das zivilgesellschaftliche Engagement von Bürger*innen im Wandlungsprozess der Energiesysteme steht im Fokus des sozialwissenschaftlichen Projekts, das Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer mit dem Environmental Change Institute der Uni Oxford durchführt: „Public participa­tion for Energy Transitions: Examining the civic engagement in sustainable and social-just energy transitions“. Die Bedeutung der Stickoxide schließlich will eine neue gemeinsame Arbeitsgruppe rund um die Chemiker Prof. Dr. Otto Dopfer (TU Berlin) und Professor Stuart Mackenzie (University of Oxford) erforschen: „A collaborative approach to understanding nitrogen oxide reduction at metal centres“.
Ende Juni wurde bereits der zweite Call für eine Anschubfinanzierung von Kooperationsprojekten in der OX-BER Partnership abgeschlossen.
Näheres zu den Projekten und zu der Oxford-Partnerschaft – unter anderem das Interview „Eine Brücke der Wissenschaft zwischen Berlin und Oxford“ mit Alastair Buchan aus dem Lenkungs-Komitee der Partnerschaft ist auf der Berlin-Alliance-Website zu lesen.
www.berlin-university-alliance.de
 

Patricia Pätzold, "TU intern" Juli 2019

Wissenschaftliche Lösungen für Stromversorgung von morgen

Mögliche Kooperationen mit der University of Oxford eruierten die Partner Siemens und TU Berlin ebenfalls in einer ersten Veranstaltung des von Siemens und der TU Berlin geplanten Wissenschaftscampus, der Teil des 2018 erklärten 600-Millionen-Investments des Weltkonzerns in den Berliner Standort ist. Acht Forschende der TU Berlin, sieben Wissenschaftler*innen der Oxford University sowie vier Expert*innen der Siemens AG kamen Ende Juni in dem Workshop „Future Grid Systems“ zusammen und diskutierten Fragen moderner Stromversorgung, denn wie die Stromversorgungssysteme der Zukunft aussehen, sei entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Ziel des Workshops war es, sich über das bereits vorhandene Know-how zu modernen Netztechnologien auszutauschen und voneinander zu lernen.

Bettina Klotz, "TU intern" Juli 2019

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