direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Internationales

Jeder Uni ihr Museum

Bettina Liedtke besuchte über das Programm Personalmobilität die NTNU im norwegischen Trondheim. Dort konnte sie ihre Kenntnisse über Universitätssammlungen vertiefen

Vorbild NTNU Trondheim: Vier kulturhistorische Sammlungen hat die Universität in einem eigenen Museum zusammengefasst
Lupe
Vorbild NTNU Trondheim: Vier kulturhistorische Sammlungen hat die Universität in einem eigenen Museum zusammengefasst
Lupe

„Es interessiert mich einfach, mich international auszutauschen“, sagt Bettina Liedtke, Mitarbeiterin im Präsidialamt, auf die Frage, warum sie über das Programm Personalmobilität ins norwegische Trondheim, an die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität (NTNU) gefahren ist. Sieben Jahre lang hatte sie im Ausland gearbeitet – alte Gewohnheiten streift man nicht so schnell ab. „Und als Verwaltungsangestellte habe ich zum interkulturellen Austausch nicht mehr so viel Gelegenheit.“ Erst im Januar dieses Jahres wechselte sie vom Schulbüro der TU Berlin ins Präsidialamt, wo sie beispielsweise Rechenschaftsberichte schreibt, für die Stabsstelle Campus Charlottenburg verantwortlich ist und strategische Drittmittel beantragt. „Aber ich habe mir meinen Blick über den Tellerrand bewahrt und nehme die Dinge wahr, die an der TU Berlin so passieren.“

Aufgefallen war ihr, dass die hochwertigen Sammlungen, die die TU Berlin besitzt, weder miteinander vernetzt noch für die Öffentlichkeit sichtbar sind. Nicht genutztes Potenzial, findet Bettina Liedtke, die „Visual Culture“ studiert und sich in ihrer Master-Arbeit mit der Wirkung des Märkischen Museums auf die Besucher auseinandergesetzt hat. Ihre Vision ist, die TU-Sammlungen wie etwa die Mineralogische Schausammlung, die der im Naturkundemuseum in nichts nachstehe, die Sammlung im Architekturmuseum und die Sammlungen in der Universitätsbibliothek sichtbar zu machen. „Schülerinnen und Schüler könnten sie besichtigen und sich für die TU Berlin begeistern“, sagt sie und denkt dabei an frühe Nachwuchsgewinnung. Zudem könnte die TU Berlin Sammlungen ihrer Vorgängerinstitutionen, wie etwa die der Bergakademie oder die der Bauakademie, zeigen und dadurch das Profil und die Identität der Universität greifbar machen.

Vorbild NTNU Trondheim: Vier kulturhistorische Sammlungen hat die Universität in einem eigenen Museum zusammengefasst
Lupe
Vorbild NTNU Trondheim: Vier kulturhistorische Sammlungen hat die Universität in einem eigenen Museum zusammengefasst
Lupe

Die NTNU in Trondheim ist da Vorbild. „Die haben ihre Sammlungen in einem Museum zusammengeschlossen“, erzählt Liedtke, deswegen wollte sie die Kolleginnen und Kollegen vor Ort befragen, wie sie das Museum aufgebaut und finanziert oder welche IT-Lösungen sie zur digitalen Erfassung der Ausstellungsstücke gefunden haben.

Vor Ort besichtigte sie die vier kulturhistorischen Sammlungen des NTNU-Museums und interviewte ihre Kolleginnen und Kollegen, wie sie die Sammlungen strategisch organisiert haben. „Stärken konnte ich meine Fähigkeit, mich in internationalen Kontexten zu bewegen und akademische Kontexte global zu denken sowie mich in einer Fremdsprache auf wissenschaftlicher und persönlicher Ebene auszutauschen“, resümiert Liedtke. Zudem konnte sie ihre Kenntnisse zur Struktur, Finanzierung, personellen Ausstattung sowie Zielrichtung von Universitätssammlungen vertiefen.

Sie kam mit der Empfehlung zurück, dass die TU Berlin auf jeden Fall ein Sammlungskonzept für ihre Forschungs-, Lehr- und historischen Sammlungen erarbeiten solle. Ihr Know-how bringt sie da gerne ein. Im November fand bereits die erste Kick-off-Veranstaltung statt, die sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Anja Günther organisiert hat. Anfangen würde sie gerne mit einem Raum für Ausstellungen. „Darauf arbeiten wir hin.“

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 10. November 2017

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.