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TU Berlin

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Internationales

Gute Aussichten fürs Auslandsstudium

Freitag, 17. Mai 2013

Mobilitätsfenster und Studienverlaufsmodelle machen mobil

Um den Weg ins Ausland zu ebnen, sind an der TU Berlin sogenannte alternative Studienverlaufspläne entwickelt worden. Vom Ziel der Bundesregierung, mindestens 50 Prozent eines Studierendenjahrgangs zeitweilig ins Ausland zu schicken, ist nicht nur die TU Berlin, sondern ganz Deutschland noch weit entfernt.

Nur einer von vier Studierenden in Deutschland verbringt während des Studiums eine Zeit im Ausland. Als Hemmnisse werden vor allem Zeitverlust, Anerkennungsprobleme, Vereinbarkeit mit dem geplanten Studienablauf und mangelnde organisatorische Unterstützung durch die eigenen Hochschulen genannt.

Einen Ausweg stellen in den Studienablauf integrierte Auslandsmodule dar, wie internationale Studien- oder Forschungsprojekte, Abschlussarbeiten im Ausland, Dual-Degree-Programme oder sogenannte "Mobilitätsfenster". An der TU Berlin werden Studierende, die Informationen zu Partnerhochschulen, Austausch- und Stipendienprogrammen suchen, in der Regel schnell fündig. Die einmalige Möglichkeit, sogar zwei Abschlüsse zu erwerben – von der TU Berlin sowie der Partnerhochschule –, bieten die 35 Dual-Degree-Programme, und das innerhalb der Regelstudienzeit. In den Programmen wird die Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen im Detail geregelt. Mit Rat und Tat stehen den Ratsuchenden neben den programmverantwortlichen Hochschullehrerinnen und -lehrern, den Auslandsbeauftragten der Fakultäten und den Prüfungsobleuten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamtes (AAA) zur Seite.

Sogenannte "Mobilitätsfenster" sind in den bestehenden Studienordnungen der TU Berlin allerdings kaum vorgesehen, was es schwieriger macht, einen individuellen ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthalt im Ausland zu planen. Große, semesterübergreifende und sich überlappende Module, vorgegebene Anmeldefristen für Abschlussarbeiten oder prüfungsäquivalente Teilleistungen, die nach zwölf Monaten verfallen, stehen dem oftmals entgegen.

Nach einer aktuellen Studie des TU-Auslandsamtes gelingt es zwar letztlich den meisten Austauschstudierenden – vor allem den Organisationstalenten –, sich das Gros der im Ausland besuchten Kurse anerkennen zu lassen. Es erfordert diverse Absprachen mit Prüfungsausschüssen, ERASMUS-Beauftragten, programmverantwortlichen Hochschullehrerinnen und -lehrern sowie dem AAA. Viele nehmen eine Verlängerung ihres Studiums in Kauf.

Die Festschreibung von "Mobilitätsfenstern" in den Studienordnungen aller Bachelor- und Master-Programme, die ideale Lösung zum Abbau dieser Hürden, ist allerdings ein langwieriger Prozess. Doch mit der Entwicklung der alternativen Studienverlaufspläne ist ein erster Schritt getan, um den Weg ins Ausland zu ebnen: das "Mobilitätsfenster light". In einem vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekt "GOout!" konnte eine Arbeitsgruppe aus Studiendekanen, Referentinnen und Referenten für Lehre und Studium sowie Mitarbeiterinnen des AAA an der TU Berlin geeignete Zeitfenster festlegen, Wahl- und Wahlpflichtveranstaltungen im Rahmen der aktuell geltenden Studien- und Prüfungsordnung bündeln sowie Lehrveranstaltungen identifizieren, die in der Regel problemlos anerkannt werden können.

Alle bereits entwickelten alternativen Studienverlaufspläne sind auf den Webseiten der Fakultäten und des AAA zu finden, das auch gern bei der Entwicklung von Studienverlaufsplänen für weitere Studiengänge behilflich ist.

www.tu-berlin.de/?id=95719

Uta Kirchner, Überseereferentin, Akademisches Auslandsamt / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2013

Curricularer Freiraum: das "Mobilitätsfenster"

Lupe

Der Begriff "Mobilitätsfenster" verheißt gute Aussichten fürs Auslandsstudium. Es handelt sich um feste ein- bis zweisemestrige, in den Studienordnungen verankerte Zeitfenster, in denen weder semesterübergreifende Module noch Lehrveranstaltungen vorgesehen sind, die zwingend an der Heimathochschule absolviert werden müssen. Derartige curriculare Freiräume können sowohl durch eine Konzentration der Wahl- und Wahlpflichtveranstaltungen als auch durch ein breites Angebot an Vertiefungs- oder Nebenfächern geschaffen werden. Das erlaubt es einerseits, den geplanten Auslandsaufenthalt ohne Zeitverlust und individuelle Anpassungen der Studienverlaufsempfehlung in das Studium zu integrieren. Andererseits können so die an einer ausländischen Hochschule erbrachten gleichwertigen Leistungen vollständig für das Studium "zu Hause" anerkannt werden.

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